Der nächste Schock?
(bikl) Kaum hat sich die Betroffenheit über die neuesten PISA-Ergebnisse gelegt, da erhitzt eine neue Studie die Gemüter der Bildungsexperten. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft [(INSM)](http://www.chancenfueralle.de/index.html) hat die Bildungssysteme aller 16 Bundesländer einem wissenschaftlichen Vergleich unterzogen - mit ernüchternden Ergebnissen.
24.11.2004 ArtikelDanach bilden das Saarland, Sachsen-Anhalt, Berlin und Bremen die Schlussgruppe. Spitzenreiter sind Bayern und Baden-Württemberg, gefolgt von Thüringen und Sachsen. Diese vier Länder investierten am stärksten in ihre Schulen und Universitäten und setzten zudem - so die Studie - diese Mittel effizient und zielgerichtet ein. Mit deutlichem Abstand zur Spitzengruppe kommen Hamburg und Schleswig-Holstein auf die weiteren Plätze. Schließlich folgt mit Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein breites Mittelfeld.
Die Studie untersuchte die vier Bildungsbereiche Vorschule, Allgemeinbildende Schule, Berufsschule und Hochschule. 105 Bildungsindikatoren wie Abbrecherquote, Studienberechtigtenquote oder Schüler-Lehrer-Relation wurden einbezogen.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine branchen- und parteiübergreifende Plattform. Sie wird derzeit von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie getragen und von weiteren führenden Wirtschaftsverbänden unterstützt. Wissenschaftlich begleitet wird die Initiative vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Die Kultusministerkonferenz der Bundesländer (KMK) hat vor wenigen Tagen ebenfalls die Veröffentlichung einer Vergleichsstudie über die Bildungsarbeit in den 16 Bundesländern für den Herbst 2005 angekündigt.
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