Deutsche und österreichische Abschlüsse: leichter vergleichbar

(bikl) Deutsche und Österreicher werden es in Zukunft leichter haben, mit ihrer Berufsausbildung im jeweiligen Nachbarland zu arbeiten. Denn die Berufsausbildungsabschlüsse der beiden Länder sollen leichter vergleichbar werden.

13.10.2005 Artikel
  • © BMBF

Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben jetzt der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Georg Wilhelm Adamowitsch, und der österreichische Wirtschaftsminister Martin Bartenstein unterschrieben.

Bisher wurden Ausbildungsberufe des jeweils anderen Landes in einem aufwändigen Verfahren anerkannt, das einen diplomatischen Notenwechsel vorsah und mit dem Erlass einer Rechtsverordnung endete. Jetzt ist die gegenseitige Anerkennung von Ausbildungsberufen ohne Rechtsverordnung und Notenwechsel durch eine einfache Erklärung möglich.

"Mit dem heutigen Tag wird die Anerkennung von Prüfungszeugnissen wesentlich vereinfacht und entbürokratisiert", erklärte Adamowitsch nach der Unterzeichnung. "Das erleichtert es unseren jungen Leuten, nach der Ausbildung in Österreich zu arbeiten und umgekehrt. Von dieser erhöhten Durchlässigkeit und Mobilität profitieren wir alle."


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