Ein bisschen besser - aber längst nicht gut
(bikl) Deutschland dürfe sich mit einem nur mittelmäßigen Abschneiden beim weltweiten PISA-Schultest nicht zufrieden geben, erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn heute in Berlin. Die Schüler bräuchten einen besseren Unterricht, bessere Betreuung und eine bessere individuelle Förderung. Höchstens im Mittelfeld sieht Bundesfamilienministerin Renate Schmidt Deutschland auch in den nächsten Jahren. Gegenüber dem Sender N24 erklärte sie, sie glaube nicht, dass Deutschland es in fünf Jahren im internationalen Vergleich unter die ersten zehn Länder schaffen könne.
06.12.2004 ArtikelDie gegenüber der ersten Studie leicht verbesserten Ergebnisse - immerhin waren die deutschen Schüler nicht mehr unter dem sondern im Mittelfeld gelandet - wertete die KMK heute bei der Vorstellung der Studie als "eine Bestätigung für die Arbeit der deutschen Schulen in den vergangenen Jahren". Die Kultusminister vergaßen aber nicht, darauf hinzuweisen, dass es (noch) nicht gelungen sei, die Leistungen der so genannten Risikogruppe (Schülerinnen und Schüler mit nur geringen Kompetenzen) und der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Dies sei ebenso wenig hinzunehmen wie die enge Kopplung von sozialer Herkunft und Kompetenzerwerb und eine "besonders große Herausforderung für die Bildungspolitik der kommenden Jahre."
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Kurzfassung der Studie (pdf)
Pressemitteilung der KMK
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