Englisch ist No. 1 in den Grundschulen

(bikl) Bereits weit vor PISA und TIMMS wurden die modernen Fremdsprachen für die Grundschule entdeckt: Seit Anfang der 90er Jahre wurde in verschiedenen Regionen, z.B. in Rheinland-Pfalz und in Hamburg, mit Englisch und Französisch punktuell experimentiert; mit Beginn des neuen Jahrtausend wurden erste flächenweite Pilotprojekte angekurbelt. Mit der Wiedervereinigung wurde auch Russisch, Tschechisch oder Polnisch mit in das Sprachen-Angebot aufgenommen, indes nicht landesweit, sondern an ausgewählten Schulen.

20.06.2005 Artikel
  • © VdS

Fünfzehn Jahre später ist eines klar: Auch wenn man wie in Thüringen derzeit noch vier Sprachen anbietet, so hat sich doch die Muttersprache der Queen bei 787.000 Grundschülern und in 17.000 Schulen deutlich an die Spitze gesetzt.

Den zweiten Platz - aber mit deutlichem Abstand - belegt Französisch: so z.B. in Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Im Saarland gibt es ausschließlich le francais als erste Fremdsprache.

Einen vollständig aktualisierten und überarbeiteten Artikel zum Stand des "Frühen Fremdsprachenlernens" in den Bundesländern hat der VdS - Bildungsmedien e.V. jetzt unter "Englisch ist No. 1 in den Grundschulen" auf seiner Homepage zusammen gestellt: www.vds-bildungsmedien.de.

Dort werden auch hilfreiche Downloads angeboten, wie etwa Titellisten mit passenden Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien aus den Verlagen (Englisch + Französisch) und eine synoptische Übersicht zum "Frühen Fremdsprachenlernen" nach Bundesländern (im .pdf-Format).


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