Fördern und Fordern: Gemeinsame Fachtagung von Kultusministerkonferenz, Lehrerverbänden und Bildungsgewerkschaften am 3. März 2008 in Berlin

Am 03. März 2008 fand im Berliner Rathaus eine gemeinsame Fachtagung von Kultusministerkonferenz, Lehrerverbänden und Bildungsgewerkschaften zum Thema "Fördern und Fordern: Lernprozesse individuell gestalten – Leistungspotentiale entfalten – Schule verändern" statt.

03.03.2008 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Im Mittelpunkt der Fachtagung standen die Themen

  • Diagnose und Unterricht
  • Gestaltung von Übergängen in den Beruf
  • Lehrerbildung
  • Standards und Tests
  • Neue Lehr- und Lernkultur

Die Fachtagung diente auch der gemeinsamen Einschätzung zur Umsetzung der Maßnahmen, die in der Erklärung "Fördern und Fordern – eine Herausforderung für Bildungspolitik, Eltern, Schule und Lehrkräfte" im Oktober 2006 von Kultusministerkonferenz, Lehrerverbänden und Bildungsgewerkschaften vereinbart wurden.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und saarländische Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, zog eine positive Bilanz: "Die gemeinsame Fachtagung hat deutlich gemacht, dass die bereits umgesetzten und ergriffenen Maßnahmen sowie die eingeleiteten Reformen erste Erfolge zeigen." Die Qualität der schulischen Bildung in Deutschland insgesamt ist gestiegen und Deutschland ist nach den Ergebnissen der aktuellen PISA-Studie in das obere Drittel der OECD Staaten aufgerückt. Deutsche Bildungsabsolventen werden zunehmend international konkurrenzfähig und sowohl die Zahl der Abiturienten wie auch die Anzahl der Studierenden mit Studienabschluss steigt. "Die frühkindliche Bildung muss weiter ausgebaut und die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss kontinuierlich gesenkt werden. Darüber hinaus müssen die großen Leistungsunterschiede zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund verringert werden," forderte Kramp-Karrenbauer. "Hierbei ist die Zusammenarbeit von Kultusministerkonferenz, Lehrerverbänden und Bildungsgewerkschaften ein zentrales Element. Denn anders können wir in diesem schwierigen Feld keine dauerhaften Fortschritte erzielen," unterstrich die Präsidentin.


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