Gesamtlandeselternsprecher Dammann zur Diskussion um die Kindergrippenfinanzierung

Über Wochen wird in den Medien über den Ausbau von Kinderkrippenplätzen in Deutschland berichtet. Der Ausbau könnte sofort beginnen, denn das nötige Geld ist da. Statt die höheren Steuereinnahmen in die Kinderbetreuung fließen zu lassen, zieht es die Bundesregierung vor, es über die Unternehmenssteuerreform an die Unternehmen weiter zu geben.

01.05.2007 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)

"Der Streit der Koalitionspartner um die Finanzierung neuer Krippenplätze muss endlich beendet werden. Junge Familien haben einen Anspruch darauf, zu erfahren wie es in der Sache weiter geht. Die Bundesregierung hat die Verpflichtung, endlich zu handeln. Die Bundesfamilienministerin sollte nun umsetzen was sie versprach. Schwarz-Rot sollte sich endlich auf einen Fahrplan zum Ausbau der frühkindlichen Bildung einigen", sagt Jörg Dammann, Vorsitzender der Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) im Saarland.

Die GLEV fordert einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz für alle Kinder vom 2. Geburtstag bis zum Schuleintritt und eine bessere Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher. Zudem sollten Eltern Schrittweise von den Beiträgen für Kindergärten und Kindertagesstätten befreit werden, fordert die GLEV. Die Landesvorsitzenden von CDU und SPD sollten sich stärker in die Diskussion einbringen und Klarheit für die Eltern einfordern.


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