Je besser die Kita, desto höher der Schulerfolg
BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann baut für die Verbandsarbeit auch auf die Ergebnisse der Bayern-Auswertung des Ländermonitors frühkindliche Bildungssysteme am kommenden Montag.
25.08.2017 Bayern Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.Optimale Bildungsbiographien müssen frühestmöglich gefördert werden. Doch gerade in der Förderinfrastruktur für Kleinkinder hat Bayern Verbesserungsbedarf: Trotz Rechtsanspruchs gibt es weder genügend Plätze, noch ausreichend pädagogisches Fachpersonal.
BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann fordert: „Bildungsqualität von Anfang an. Wer früh investiert, muss später nicht teuer nachzahlen.“ Genaue Zahlen zu Qualität und Angebotsbreite von Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten legt die Bertelsmann Stiftung am kommenden Montag (28.08.2017) vor.
Das wichtigste Ergebnis ist bereits vorab bekannt: Selbst Bundesländer mit relativ guten Personalschlüsseln weisen gravierende regionale Unterschiede auf. Wie qualifiziert ein Kind pädagogisch gefördert wird, ist vor allem von seinem Wohnort abhängig. Die Zahl und Qualität der Angebote variiert von Kreis zu Kreis. Auch Bayern bildet da keine Ausnahme.
Aus Sicht des BLLV schließen sich hier folgende Handlungsfelder an:
- Bessere Förderung der Kooperation zwischen Kindergarten und
- Grundschule
- Ausbau der Ganztagsbetreuung von der Kita bis zur Sekundarstufe I
- Sicherung der wohnortnahen Schule und Kindertagesstätte
Um sich auf diesen Feldern weiter aktiv für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer in Bayern einzusetzen, blickt der BLLV mit Spannung auf die Veröffentlichung der Ergebnisse des Ländermonitors am Montag. Simone Fleischmann: „Der BLLV bleibt dran: von der frühkindlichen Bildung bis zur Hochschule.“
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