Lehrer leistungsorientiert entlohnen

Eine leistungsorientierte Entlohnung der Lehrer und „flexiblere" Ausbildungsvergütungen für „bildungsarme" Jugendliche , das sind einige der Konsequenzen, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) aus seiner aktuellen Studie mit dem Titel „Bildungsarmut und Humankapitalschwäche in Deutschland“ zieht.

26.06.2006 Artikel

Die Studie die heute in Berlin vorgestellt wurde (bildungsklick.de berichtete darüber), beklagt unter anderem, in der Bundesrepublik würden "Bildungspotenziale nicht ausreichend ausgeschöpft" und zu viele Jugendliche würden ihre schulische oder die berufliche Ausbildung abbrechen.

Zu den vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen gehört außerdem die Stärkung des Bildungsauftrags im Kindergarten, eine bessere Ausbildung der Erzieher und Erzieherinnen und der Ausbau von Ganztagsschulen. Auch sollten mehr Schulpsychologen an Ganztagsschulen eingestellt werden und Fördermaßnahmen entwickelt werden, die den individuellen Stärken und Schwächen der Schüler gerecht werden.

In einer ersten Stellungnahme begrüßte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Studie, die bestätige, dass Bildungsarmut und ungleiche Bildungschancen zentrale gesellschaftliche Probleme seien. Als Maßnahmen empfahl sie: Unterstützung der Familien mit Kindern, individuelle Förderung vom Kindergarten bis zur Berufsschule, Ganztagsschulen und längeres gemeinsames Lernen über die Grundschulzeit hinaus sowie das Recht auf berufliche Ausbildung für jeden jungen Menschen.

Links

bildungsklick.de Deutsche Wirtschaft beklagt "Bildungsarmut"
Statement IW
bildungsklick.de: Bildung: Geld falsch angelegt?


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