Müller: "Thüringen bleibt Bildungsland Nummer eins"

"Thüringen bleibt das Bildungsland Nummer eins!" Das hat der neue Thüringer Kultusminister Bernward Müller (CDU) heute in Erfurt angekündigt. So sollen die Reformvorhaben in allen Bereichen fortgeführt und weitere Schwerpunkte gesetzt werden. Er werde sich von Anfang an intensiv in die Debatten einbringen und so den erfolgreichen Kurs seines Vorgängers, Prof. Dr. Jens Goebel (CDU), fortsetzen.

08.05.2008 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

"Mit der flächendeckenden Einführung des ´Thüringer Bildungsplans für Kinder bis 10 Jahre´ wird im Kindergartenbereich die notwendige Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule verbessert und somit ein entscheidender Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit geleistet werden. Im Rahmen der Familienoffensive wird, wie der Thüringer Ministerpräsident angekündigt hat, perspektivisch der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz auf ein Jahr gesenkt werden. Außerdem soll es Trägern ermöglicht werden, auf Elternbeiträge zu verzichten. Damit wird der Freistaat seine auch vom Bildungsmonitor bescheinigte Spitzenposition im Bereich der frühkindlichen Bildung noch weiter ausbauen.

Im Schulbereich werden bei der Weiterentwicklung der Sekundarstufe I sinnvolle Anregungen der öffentlichen Diskussion eingearbeitet werden. Für Verbesserungen bin ich stets offen. Als eine ´Schule mit Chancen für alle´ soll künftig die Thüringer Regelschule noch weiter gestärkt werden. Das Entwicklungsvorhaben ´Eigenverantwortliche Schule´ wird durch eine stärkere Verbreitung noch mehr zur Verbesserung von Unterrichts- und Schulqualität beitragen.

Im Wissenschaftsbereich ist der Freistaat mit der Zukunftsinitiative ´Exzellentes Thüringen´ auf einem hervorragenden Weg. Um den Hochschulstandort Thüringen noch attraktiver zu machen, werden bis 2011 rund 2,81 Milliarden Euro in Bildung, Forschung, Innovation und Nachwuchsförderung investiert werden. Ich setzte dabei auch weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Nur gemeinsam bleibt das Wissenschaftsland Thüringen national und international erfolgreich.

Nachdem die Finanzierung der Theater und Orchesterlandschaft für die nächsten Jahre gesichert ist, müssen nun das Kulturkonzept umgesetzt und auf Grund des Ende des Jahres vorliegenden Kulturwirtschaftsberichtes auch die touristischen Potenziale des Kulturlandes Thüringen noch besser ausgeschöpft werden."


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