Neue Energien für Familienfreundlichkeit freisetzen
In Halle soll mehr für Familien getan werden. Dies ist das erklärte Ziel des ''Lokalen Bündnisses für Familie - Halle (Saale)'', zu dem sich heute im Hallenser Stadthaus ca. 60 Vertreterinnen und Vertreter aus dem sozialen Bereich, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammengeschlossen haben. Initiatoren dieses Lokalen Bündnisses für ein familienfreundlicheres Halle sind der Bauverein für Kleinwohnungen e.G., der Verein für Bewegung und Kreativität in der Kindertagesstätte BUK e.V. und die Stadt Halle (Saale). Die Schirmherrschaft über das Bündnis hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinckel, übernommen. Das ''Lokale Bündnis für Familie - Halle (Saale)'' ist Teil der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie, welche die Bundesministerin Renate Schmidt im Januar 2004 gegründet hat und der inzwischen bereits 71 Bündnisse angehören.
20.08.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend''Mit der Gründung des 'Lokalen Bündnisses für Familie - Halle (Saale)' wird in Halle die Chance zu gemeinsamem Handeln für mehr Kinder-, Eltern- und Seniorenfreundlichkeit eröffnet. Einen solchen Klimawechsel erreichen wir nur, wenn Wirtschaft, Politik und soziale Einrichtungen zusammenarbeiten'', betonte die Parlamentarische Staatssekretärin Riemann-Hanewinckel bei der Gründungsveranstaltung. ''Ich bin überzeugt, dass das Bündnis die Attraktivität der Stadt Halle erhöhen und ihr einen wichtigen Standortvorteil verschaffen wird.''
Im Mittelpunkt der Bündnisarbeit soll die Vernetzung zwischen dem sozialen Bereich und der Wirtschaft stehen. Zwar engagieren sich in Halle bereits eine Vielzahl von Akteuren für mehr Familienfreundlichkeit im Arbeits- und Lebensumfeld der Hallenser, dennoch fehlen Unternehmen in Halle oft die notwendigen Informationen, wenn sie ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beispielsweise bei der Suche nach flexiblen Betreuungsangeboten für den Nachwuchs unterstützen wollen.
Bei der Gründungsveranstaltung im Stadthaus unterzeichneten die Bürgermeisterin, Dagmar Szabados, der Prokurist des Bauvereins für Kleinwohnungen, Wolfgang Berger und Trixi Willig, Geschäftsführerin des BUK e.V., eine Gründungsurkunde, in der sie sich verpflichten, in ihrem Wirkungskreis familienfreundliche Maßnahmen zu fördern. Auch zahlreiche weitere Akteure traten dem Bündnis mit ihrer Unterschrift bei.
Das Bündnis will die vorhandenen Aktivitäten bündeln und neue Energien freisetzen. Dazu wird es jährlich eine Informations- und Kontaktbörse geben, bei der Akteure aus dem sozialen Bereich und Unternehmen gemeinsame Interessen ausloten und konkrete Projekte auf den Weg bringen. Erste Projekte sind eine Kooperation zwischen dem Bauverein für Kleinwohnungen e.G. und BUK e.V. zur Sicherung wohnortnaher Kinderbetreuung und anderer familienergänzender Angebote sowie das Jugendhilfenetzwerk ''Netzwerk Süd'', das jungen Menschen attraktive Zukunftsperspektiven in Halle eröffnen möchte.
Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang Januar 2004 von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, ins Leben gerufen. In der Initiative engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Kommunen, Kammern, Verbänden, Kirchen und freien Wohlfahrtsverbänden für mehr Familienfreundlichkeit in Städten und Gemeinden. Ziel ist es, durch die Gründung einer Vielzahl von lokalen Bündnissen zu einem familienfreundlichen Klima in Deutschland beizutragen.
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