PISA spielt mit: Spielwarenmesse setzt auf Lernen
(bikl) Schon Comenius wusste. "Lust unterstützt das Gedächtnis". Oder mit anderen Worten: Mit Spaß lernt es sich besser. Eine Erkenntnis, die sich offensichtlich auch die Spielwarenbranche zu Nutzen macht. Schließlich versprechen die schlechten Ergebnisse der Studien über Leistungsfähigkeit und Wissen deutscher Schüler auch eines: Steigenden Umsatz bei allem, was Lernerfolg und Wissenszuwachs verspricht. Und das gilt auch für Spielsachen.
09.02.2005 Artikel"Alles, was einen konkreten Lernnutzen verspricht, liegt im Trend", sagte der Chef der Nürnberger Spielwarenmesse, Ernst Kick auf der Neuheitenschau zur 56. Internationalen Spielwarenmesse auf der die Branche heute ihre Innovationen vorstellte. 60 000 neue Produkte sollen auf der Messe sollen gezeigt werden. Dazu gehören Lernspiel-Systeme mit denen bereits Vierjährige das ABC, Zahlen, Formen und Farben lernen sollen.
"Lernintensive Zeit"
Passend zu diesem Trend wurde heute in Nürnberg der Förderkreis "Neue Lernwege" vorgestellt. Der Direktor des Münchner Staatsinstituts für Frühpädagogik Professor Fthenakis verwies dabei auf die immense Bedeutung frühkindlichen Lernens. "Befunde der neurowissenschaftlichen Forschung und der Entwicklungspsychologie belegen, dass die frühe Kindheit eine sehr lernintensive Zeit im Leben eines Menschen ist."
Noch immer beliebt: Puzzles
Aber auch für Jugendliche und Erwachsene gibt es Spielerisches mit Leneffekt, wie zum Beispile komplexe Brettspiele oder Puzzels. Dass Puzzles in der Gunst der Kunden weiterhin vorne liegen, hat jetzt die Firma mit dem blauen Dreieck unter Beweis gestellt. Nicht zuletzt dank ihres Puzzlesballs hat die Ravensburger-Gruppe im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs von 8,2 Prozent zu verzeichnen.
Bücher im Spielwarenhandel
Erstmals ist auch die Frankfurter Buchmesse mit einen Gemeinschaftsstand in Nürnberg vertreten. Hier sollen Kinder- und Jugendbuchverlage den Spielwarenhändlern Bücher als Sortimentserweiterung nahe bringen.
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