"Polizeipuppenbühnen führen Kinder auf spielerische Weise zu richtigem Verkehrsverhalten"

Seit über 50 Jahren erfreut sich die Polizeipuppenbühne Nürnberg einer derartigen Nachfrage, dass sowohl die Zahl der Auftritte, wie auch die Anzahl der gespielten Stücke, ständig erweitert wurden. "Allein durch die Nürnberger Polizeipuppenbühne wurden in fast 9.500 Veranstaltungen rund 400.000 Kinder – in ganz Bayern weit über 2 Millionen Kinder – auf spielerische Weise mit den Gefahren auf der Straße konfrontiert", sagte Kultusstaatssekretär Karl Freller bei der Pressekonferenz zum Festival der Verkehrspuppenbühnen in Nürnberg.

07.05.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die Verkehrserzieher der bayerischen Polizei leisten eine unschätzbar wichtige Aufgabe in Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule", sagte Freller. "Besonders danke ich - neben den bayerischen Beamtinnen und Beamten - auch den Polizeibediensteten, die aus ganz Deutschland mit ihren Polizeipuppenbühnen nach Nürnberg gekommen sind. Zusammen mit den bayerischen Bühnen werden sie in der Zeit vom 10. bis 14. Mai 2004 rund 80 Vorstellungen geben und damit rund 8.000 Kinder aus und um Nürnberg zu verkehrsgerechterem Verhalten motivieren."

Die hohe Attraktivität der Verkehrspuppenbühnen zeige, wie ernst es der Freistaat mit der Verkehrserziehung nehme. "Verbindliche Lehrpläne in allen Schularten zielen darauf ab, unsere Schülerinnen und Schüler auf eine altersgemäße Teilnahme an unserem immer dichter werdenden Straßenverkehr vorzubereiten. Die Verkehrserziehung ist integraler Bestandteil des Fachunterrichts und zugleich eigenständiger Praxisunterricht, wie etwa beim Radfahren in der 4. Klasse", erklärte Freller. Verkehrspuppenbühnen seien nur durch das intensive Zusammenwirken von Polizei, Schule und vieler Helfer und Sponsoren möglich. "Ich danke allen, die den großen Erfolg der Verkehrspuppenbühnen möglich machen, besonders dem Organisationsteam aus Vertretern des Bayerischen Elternverbandes, der Polizeidirektion Nürnberg und der Verkehrspolizei Nürnberg", sagte der Staatssekretär.


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