Staatssekretär Eberhardt bei Tagung der thüringenweit einzigen sonderpädagogischen Studienstätte für Integrationsforschung

Am morgigen Mittwoch wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) bei der 21. Jahrestagung der Integrationsforschung "Inklusion im Großen und Kleinen – Internationale und regionale Perspektiven" ein Grußwort sprechen.

20.02.2007 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Die vom 21. bis 24. Februar stattfindende Konferenz wird in diesem Jahr von der am Fachgebiet Sonder- und Sozialpädagogik der Universität Erfurt angesiedelten und thüringenweit einzigen sonderpädagogischen Studienstätte für Integrationsforschung unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Benkmann veranstaltet. Auf dem Programm stehen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Arbeitsgruppen. Am letzten Tagungstag soll ein Gründungsmanifest "Integrationspolitik" verabschiedet und eine integrationspolitische Institution etabliert werden. Zu der Veranstaltung werden etwa 130 Teilnehmer erwartet, darunter nationale und internationale Koryphäen der Integrationsforschung.

Zeit: Mittwoch, 21. Februar 2007, 16.00 Uhr
Ort: Erfurt, Universität, Nordhäuser Straße 63, Hörsaal 6

Kultusstaatssekretär Eberhardt sagte im Vorfeld: "Integration und Inklusion müssen bereits frühzeitig in Kindertageseinrichtungen und Schulen ermöglicht werden. Dabei haben Lehrer und Erzieher die Aufgabe, die Starken zu fordern und die Schwachen zu fördern. In der Schule ermöglicht vor allem ein Unterricht, der die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Kinder ernst nimmt, auch Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein individuelles und erfolgreiches Lernen. In diesem Sinne hat der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, insbesondere in Grundschulen als integrative Schulen, eine große Bedeutung. Dafür hat die Landesregierung die gesetzlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Thüringen optimiert. So ist es seit dem im Jahr 2003 novellierten Thüringer Schulgesetz möglich, den gemeinsamen Unterricht für Kinder mit und ohne sonderförderpädagogischen Förderbedarf erheblich auszuweiten."


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