Warnstreiks an Kindertagesstätten auch in Kiel
Nachdem auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst ohne Ergebnisse blieb, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di die Erzieherinnen in den Kindertagesstätten der Stadt Kiel für Dienstag, den 19. Februar zu einem Warnstreik aufgerufen. Die GEW fordert in dieser Tarifrunde eine Tariferhöhung um 8 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich für die Beschäftigten. Außerdem setzt sie sich für die Wiedereinführung der Bewährungsaufstiege ein.
18.02.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein"Der Aufschwung darf an den Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes nicht vorbei gehen. Deshalb müssen wir unbedingt die Blockadehaltung der Arbeitgeber brechen, die den Beschäftigten Reallohnverluste und Arbeitszeiterhöhungen aufdrücken wollen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 18. Februar 2008 in Kiel.
Es sei höchste Zeit, dass Erzieherinnen endlich besser bezahlt würden, so der GEW-Landesvorsitzende. Mit 2000 Euro brutto liege die Bezahlung kaum über der einer Verkäuferin. "Wer für Kinder eine hohe Qualität in der Bildung will, muss Erzieherinnen endlich ein Gehalt zahlen, das dem Niveau und der Verantwortung ihrer Arbeit entspricht."
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