Wissenschaftsmuseen

10. November: Welttag der Wissenschaft

Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, die Ressourcenknappheit oder die Eindämmung von Krankheiten können nur mithilfe von Wissenschaft, Technik und Innovation bewältigt werden.

10.11.2016 Bundesweit Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
  • © www.pixabay.com

Daran erinnert die UNESCO anlässlich des Welttags der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung am 10. November. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Vermittlung von Wissen durch Wissenschaftsmuseen. Viele Millionen Menschen besuchen jährlich die zahlreichen Wissenschaftsmuseen in Deutschland. 

Prof. Dr. Hartwig Lüdtke, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission und Direktor des Technoseum Mannheim, betont: „Um gerechte Lebensbedingungen weltweit zu schaffen und den Planeten auch für die Enkelgeneration lebenswert zu erhalten, brauchen wir forschungsbasiertes Wissen und neue Technologien. Aber Wissen allein in den Köpfen der Forscher reicht nicht aus. Das Wissen muss auch an die breite Bevölkerung vermittelt werden. Das ist die Rolle der Wissenschaftsmuseen. Sie machen Wissenschaft und Technik greifbar und zeigen, dass die unseren Alltag bestimmende Technik keine ‚Blackbox‘ ist. Die Besucher können durch im Museum hautnah Erlebtes eigenständiger ihr Leben gestalten. Sie verstehen auch, dass eine zukunftsfähige Gesellschaft nur mit verantwortlicher Wissenschaft und Technik denkbar ist.“ 

Die UNESCO begeht den Welttag der Wissenschaft seit 2001 jährlich am 10. November. Der Tag soll Aufmerksamkeit schaffen für die Rolle von Forschung und Entwicklung für eine nachhaltige Entwicklung sowie die Rolle der Wissenschaft für die Friedensförderung. Am 10. November 2016 findet am UNESCO-Hauptsitz in Paris die internationale Konferenz „Discover your World” statt, im Rahmen derer die UNESCO die Kooperation mit Wissenschaftsmuseen und Science Centers intensiviert. 

Weitere Informationen: 

DUK-Webseite „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“  

UNESCO-Webseite zum Weltwissenschaftstag   

Download Poster Weltwissenschaftstag


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Die Deutsche UNESCO-Kommission

Die UNESCO war eine der ersten Organisationen der Vereinten Nationen, der die Bundesrepublik Deutschland (1951) beitrat. Damit endete die geistige Isolation, in die unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg geraten war. Auch die DDR wurde 1972 hier erstmals Mitglied einer UNO-Organisation. Heute ist Deutschland nach den USA und Japan drittstärkster Beitragszahler der UNESCO.

Die UNESCO hat 193 Mitgliedstaaten, die nationale UNESCO-Kommissionen eingerichtet haben. Diese Nationalkommissionen, die es bei anderen UNO-Organisationen nicht gibt, beziehen die mit Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation befassten Organisationen und Institutionen des jeweiligen Landes in die Planung, Verwirklichung und Evaluierung des breit gefächerten UNESCO-Programms ein.

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist eine Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik. Sie wirkt als Bindeglied zwischen Staat und Wissenschaft sowie als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung und die übrigen zuständigen Stellen in UNESCO-Belangen zu beraten, an der Verwirklichung des UNESCO-Programms in Deutschland mitzuarbeiten, die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO zu informieren und Institutionen, Fachorganisationen und Experten mit der UNESCO in Verbindung zu bringen.


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