20 Jahre Walter Schottky Institut

Als "Leuchtturm der Technischen Universität München, der weit über die Grenzen Bayerns hinausstrahlt" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel das Walter Schottky Institut anlässlich der Festveranstaltung zur 20-Jahresfeier des Instituts am Donnerstag in München gewürdigt.

17.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Das Walter Schottky Institut hat in der bayerischen Wissenschaftslandschaft Maßstäbe gesetzt. Längst ist das Institut zum Magneten und Kristallisationspunkt für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt geworden." Die bei seiner Gründung gestellten hohen Erwartungen an den wissenschaftlichen Erfolg seien sogar übertroffen worden, so der Minister weiter. Das Institut habe zudem einen entscheidenden Beitrag zum hervorragenden Abschneiden der beiden Münchner Universitäten bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geleistet.

Das im Jahr 1988 gegründete Walter Schottky Institut ist ein Zentralinstitut der Technischen Universität München, das sich der Erforschung und Weiterentwicklung der physikalischen Grundlagen der Halbleiterelektronik widmet. Benannt wurde es nach dem deutschen Physiker und Elektrotechniker Walter Schottky. Deutschlandweit nimmt das Institut eine Spitzenstellung im Bereich der Herstellung und Charakterisierung von Halbleiterschichtsystemen und Nanostrukturen mit höchster Materialqualität ein. Die erstklassige Arbeit des Instituts spiegelt sich in der erfolgreichen Gründung mehrerer Sonderforschungsbereiche, einer Vielzahl von Veröffentlichungen sowie in zahlreichen Firmenausgründungen und Kooperationen mit der High-Tech-Industrie wider. Das Institut ist hochgradig drittmittelaktiv.

Um den unter anderem durch das erfolgreiche Abschneiden in der Exzellenzinitiative und die angestrebte fachliche Ausweitung der Forschung in Richtung Nano-Biotechnologie erheblich gestiegenen Raumbedarf zu decken, errichtet der Freistaat Bayern für das Walter Schottky Institut derzeit einen knapp 12 Mio. Euro teuren Erweiterungsbau, in dem das künftige Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien (CNN) untergebracht werden soll. Damit wird das Institut an die modernsten wissenschaftlichen Herausforderungen angepasst. Der Erweiterungsbau wird mit Mitteln aus dem Investitionsprogramm der Bayerischen Staatsregierung "Bayern 2020" sowie vom Bund als Forschungsbau mitgefördert. Im Forschungsbauprogramm des Bundes, mit dem Bund und Länder gemeinsam Forschungsbauten von herausragender überregionaler Bedeutung fördern, konnte sich das CNN erfolgreich vor mehreren Mitbewerbern durchsetzen.


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