5 Mio. Euro für "Highlights der internationalen Kooperation"

"Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen zu stärken, müssen diese sich in den wissenschafts- und forschungspolitisch bedeutsamen Weltregionen wie Nordamerika und Südostasien noch besser positionieren. Zu diesem Zweck fördern wir verstärkt Hochschulkooperationen mit internationalen Spitzenhochschulen."

21.09.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit diesen Worten erläuterte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 21. September in Stuttgart das Programm "Innovation und Exzellenz in der Internationalisierung", das der Ministerrat beschlossen hat. Das Förderprogramm umfasst im Rahmen der "Zukunftsoffensive IV" Mittel von 5 Mio. Euro und läuft über zunächst 3 Jahre.

Die damit geförderten Maßnahmen der Hochschulen betreffen, dem Minister zufolge, im wesentlichen den Aufbau von Kooperationen mit ausländischen Spitzenhochschulen, wobei der Studierendenaustausch im Vordergrund steht. "Dadurch wird für die Studierenden bilateral über die Akademischen Auslandsämter die Möglichkeit eröffnet, ein bis zwei Semester an der Gasthochschule zu absolvieren", so Frankenberg. Seit 2001 leiste auch das "Baden-Württemberg-Stipendium" der Landesstiftung hierzu wichtige Schrittmacherdienste. Wichtig sei, dass auch historisch gewachsene Partnerschaften in einer standort- und profilbezogenen Strategie der Hochschule weiterentwickelt würden.

Die internationalen Partnerschaften sollen aus dem Zusam-menschluss einer baden-württembergischen Hochschule mit mindestens einer ausländischen Spitzenuniversität gebildet werden. "Die besondere Stellung der ausländischen Einrichtung ergibt sich in der Regel aus den Ergebnissen gängiger internationaler Rankings", so Frankenberg.

Inhaltlich soll sich die Kooperation auf die Kombination von mindestens zwei neuen Maßnahmen bzw. Projekten beziehen:

  • Export von Studienangeboten

 

  • Aufbau gemeinsamer Graduiertenkollegs mit jeweils gemeinsamer wissenschaftlicher Betreuung

 

  • Aufbau multinationaler Forschungsverbünde zur Durchführung von Forschungsvorhaben, wobei Nachwuchs- und erfahrene Wissenschaftler in gemeinsamen Forschergruppen zusammenwirken.

Vor Ablauf der Förderperiode von drei Jahren soll eine Evaluierung in die Wege geleitet werden, die bei positivem Ergebnis zu einer Fortsetzung der Förderung über zwei weitere Jahre führen kann. Danach sind die Vorhaben von den Hoch-schulen weiter zu finanzieren. Frankenberg: "Solche Highlights der internationalen Kooperation können alle Hochschulen motivieren, in der Forschung und besonders auch in der Lehre noch besser zu werden."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden