Ausstellung "Studieren mit Meerwert- Studieren in Mecklenburg–Vorpommern" im Bildungsministerium eröffnet
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Studieren mit Meerwert – Studieren in Mecklenburg-Vorpommern" im Bildungsministerium haben Bildungsminister Henry Tesch und Landesmarketingchef Peter Kranz an das Rostocker Studentenwerk das erste Meerwert-Siegel übergeben. Geschäftsführer Dieter Stoll nahm dieses Qualitätssiegel für das Engagement des Rostocker Studentenwerks um Qualität des Hochschulstandortes Mecklenburg-Vorpommern entgegen.
13.04.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernMinister Tesch: "Wir brauchen dringend den qualifizierten beruflichen und wissenschaftlichen Nachwuchs, um auch künftig unser Land weiter voranbringen zu können. An unseren beiden Universitäten und vier Hochschulen bekommen sie dafür die bestmöglichen Studienbedingungen. Ob eine Hochschule gefragt ist oder nicht, hängt aber auch von sozialen und kulturellen Angeboten für die Studierenden ab. Wer das Meerwert-Siegel trägt, macht deutlich, hier ist ein "Ort mit Meerwert", hier kümmern wir uns um studentische Belange im weitesten Sinne."
Landesmarketingchef Peter Kranz betonte, dass das "Meerwert-Siegel" eingebettet ist in die Kampagne des Landes "Studieren mit Meerwert – Studieren in Mecklenburg-Vorpommern", mit der Jugendliche aus der ganzen Bundesrepublik für ein Studium in Mecklenburg-Vorpommern interessiert werden sollen. "Dass wir mit "Studieren mit Meerwert" werben können, verdanken wir zum einen unseren Hochschulen im Land und zum anderen all den Einrichtungen, die einen erheblichen Beitrag zu den "weichen" Studienbedingungen leisten. Sie können jetzt mit diesem Meerwert-Siegel für sich und ihr Engagement für eine hohe Lebensqualität der Studierenden in unserem Land werben", so Kranz.
Die Ausstellung "Studieren mit Meerwert- Studieren in Mecklenburg-Vorpommern", die bis zum Ende des Schuljahres am 9. Juli 2010 geöffnet sein wird, gehört zu den zahlreichen Aktivitäten, den Jugendlichen ein Studium an einer der beiden Universitäten und vier Hochschulen des Landes näher zu bringen und auf die vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam zu machen.
Dabei richtet sich das Augenmerk zunächst auf die rund 4000 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern, die zum Ende dieses Schuljahres 2009/2010 ihr Abitur ablegen und vor der Entscheidung stehen, ob, was und wo sie studieren wollen.
Vor 10 Jahren erlangten in Mecklenburg-Vorpommern noch 6400 Schülerinnen und Schüler die Hochschulreife. Diese Entwicklung macht deutlich, warum das Bemühen um Studierende aus dem eigenen Land mit Blick auf den beruflichen und wissenschaftlichen Nachwuchs für das Land so wichtig ist.
Rund 52 Prozent der Studierenden an den 6 Hochschulen des Landes kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. Das ist im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar ein sehr hoher Anteil, geht aber in der Tendenz leicht zurück. Rund 43 Prozent der Studierenden kommen aus anderen Bundesländern und gut 5 Prozent aus dem Ausland.
Für das Werben der Hochschulen um Studierende sind alle drei Zielgruppen relevant.
Dafür haben Mecklenburg-Vorpommerns Universitäten und Hochschulen viel zu bieten. Insgesamt 274 verschiedene Studiengänge werden in 10 verschiedenen Fächergruppen angeboten:
Medizin- und Gesundheitswissenschaften: 21
Ingenieurswissenschaften: 59
Mathematik und Naturwissenschaften: 22
Agrar- und Ernährungswissenshaften: 12
Kunst und Musik : 25
Wirtschafts- , Rechts- und Sozialwissenschaften : 40
Sprache und Kulturwissenschaften: 47
Lehramt: 36
Weiterbildungs- und, Fern- u. Aufbaustudiengänge: 11.
Außerdem gibt es zahlreiche Studiengänge, die in ihrer Art nur hier in Mecklenburg –Vorpommern angeboten werden, z.B. :
• Bioprodukttechnologie,
• Gesundheits- und Krankenpflege und Pflegewissenschaft/Pflegemanagement – als dualer Studiengang,
• Architectural Lighting Design
• Naval Architecture und Ocean Engeneering
• Pflege des Bauerbes
• Schiffs-/ Anlagen-und Versorgungstechnik
• Wirtschaftsingenieurwesen als Frauenstudiengang
• Geosciences and Environment
• Baltic Management Studies
• Tourism Development Strategies,
• Leisure and Tourism Management
• Tax and Business Consulting
• Baltistik
• Fennistik
Zu den umfangreichen fachlichen Angeboten und guten räumlichen Studienbedingungen können Mecklenburg-Vorpommerns Universitäten und Hochschulen außerdem solche Vorteile aufführen wie:
• Keine Studiengebühren
• Günstige Lebensbedingungen (Wohnen, Lebenshaltungskosten etc.)
• Kurze Wege
• Vielfältige Freizeitangbote
• Zahlreiche Erholungsmöglichkeiten
Das sind Vorteile, die auch Jugendliche aus anderen Bundesländern zunehmend ansprechen.
So ist er Anteil der Studierenden aus anderen Bundesländern in den vergangenen 10 Jahren von 36 Prozent auf 43 Prozent gestiegen.
Minister Tesch: "Hier gelingt es uns im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 immer besser, Vorbehalte abzubauen und den jungen Frauen und Männern ein Studium in Mecklenburg-Vorpommern näher zu bringen. Das Werben der Universitäten und Hochschulen zusammen mit dem Land unter der Dachmarke "Studieren mit Meerwert" zeigt Wirkung."
Ziel des Hochschulpaktes 2020 ist es, angesichts einer stark steigenden Zahl von Studienberechtigten in den alten Bundesländern und einer stark zurück gehenden Zahl von Studienberechtigten in den neuen Bundesländern entsprechendes Angebot an Studienmöglichkeiten zu gewährleisten und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Hochschulen zu sichern und auszubauen.
In diesem Pakt hat sich Mecklenburg-Vorpommern dazu verpflichtet, trotz stark zurückgehender Schülerzahlen im eigenen Land, die Studienkapazitäten auf dem Niveau von 2005 beizubehalten.
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