Bildungsinvestitionen

339 Millionen Euro BAföG-Ausgaben für Schüler und Studierende in Bayern

Im Jahr 2018 bezogen in Bayern 89.242 Schüler und Studierende Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik etwa 8,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (97.552).

05.08.2019 Bayern Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik
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Die Ausgaben dafür beliefen sich auf gut 338,9 Millionen Euro (2017: 372,6 Millionen) und sanken nahezu paralell zur Anzahl der Geförderten um neun Prozent. Der durchschnittliche Förderbetrag je Monat lag mit 496 Euro etwas niedriger als im Vorjahr (2017: 500 Euro).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, bezogen 2018 in Bayern 89.242 junge Menschen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und damit 8,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Ausgaben für diese Ausbildungsförderung sanken, analog zum Rückgang der Geförderten, um neun Prozent von 372,6 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 338,9 Millionen Euro im Jahr 2018.

Rund 69,7 Prozent der Geförderten waren Studierende an Hochschulen (62.159). Ihre Zahl ging gegenüber dem Vorjahr um 8,0 Prozent zurück. Die Zahl der geförderten Schüler fiel um 9,6 Prozent auf 27.083 Personen.

Der durchschnittliche Förderbetrag je Fall und Monat sank 2018 auf 496 Euro (2017: 500 Euro), wobei sich nicht in allen Fällen die Förderung auf das ganze Jahr erstreckte. Im Jahr 2018 wurden in Bayern im Durchschnitt monatlich 56.978 junge Menschen durch BAföG gefördert, darunter 41.087 Studierende. Bezogen auf die rund 360.158 Studierenden im Sommersemester 2018 entsprach das einem Anteil von 11,4 Prozent.

Insgesamt lebten 2018 in Bayern 30,1 Prozent der durch das BAföG Geförderten bei ihren Eltern. Studierende, die BAföG-Unterstützung erhielten, lebten überwiegend außerhalb des Elternhauses (78,2 Prozent). Fast genau die Hälfte der Schüler (49,1 Prozent) lebte noch bei den Eltern.

Eine Vollförderung erhielten 42.062 oder 47,1 Prozent der bayerischen BAföGEmpfänger, wobei der maximale Förderbetrag den errechneten Gesamtbedarf in voller Höhe abdeckt. Die Zahl der Teilgeförderten, bei denen Einkommen und/oder Vermögen auf ihren Bedarf angerechnet wurden, fiel gegenüber 2017 um 11,1 Prozent, ebenso wie die Zahl der Vollgeförderten (-5,5 Prozent). Nach dem Bayerischen Ausbildungsförderungsgesetz (BayAföG) wurden 2018 zusätzlich insgesamt weitere 100 Personen gefördert (2017: 112).


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