Binationale Konferenz zur lebenswissenschaftlichen Forschung begründet neue Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Singapur

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg und sein singapurischer Amtskollege Tharman Shanmugaratnam haben am 29. Oktober 2007 in Singapur mit einer mehrtägigen binationalen Konferenz zum Thema: "Biomedical Life Sciences" den Grundstein für eine langfristige Forschungszusammenarbeit gelegt. Diese erste Konferenz geht auf eine Initiative von Herrn Ministerpräsident Oettinger und dem singapurischen Premierminister Lee Hsien Loong zurück.

05.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Singapur ist ein idealer Partner für Baden-Württemberg. Die Wachstumsregion mit großer wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung bietet unseren Forschenden attraktive Kooperationsmöglichkeiten auf höchstem Niveau. Singapur verfügt mit der National University, Biopolis und anderen Einrichtungen über international renommierte Forschungsinstitute in den Life Sciences", sagte Frankenberg. Auf dieser ersten gemeinsamen Konferenz sei es gelungen, zwischen führenden Wissenschaftlern in den Lebenswissenschaften aus beiden Ländern erste konkrete Forschungsprojekte zu initiieren. Für den Herbst 2008 ist eine Folgekonferenz in Heidelberg geplant, bei der weitere Aspekte der lebenswissenschaftlichen Forschung mit einbezogen werden.

Der Wissenschaftsminister wurde von einer 17köpfigen Fachdelegation von Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ) begleitet. Den wissenschaftlichen Vorsitz in der Konferenz übernahm der Vorstandsvorsitzende des DKFZ, Professor Dr. Otmar Wiestler.

Mit Premierminister Lee Hsien Loong fand ein intensiver Meinungsaustausch über beiderseits interessierende Fragen statt. Der Premier unterstützt die neu begründete Zusammenarbeit nachdrücklich. "Beide Seiten haben erkannt, dass Investitionen in Wissenschaft und Forschung für hochentwickelte Gesellschaften entscheidend sind" sagte Frankenberg.

Bei dem singapurischen Wissenschaftsminister Tharman Shanmugaratnam stieß Frankenberg auf großes Interesse an der Exzellenzinitiative und an dem hervorragenden Abschneiden der baden-württembergischen Universitäten in diesem Wettbewerb. Baden-Württemberg hat mit insgesamt 4 von bundesweit 9 Universitäten den Spitzenplatz errungen. Beide Minister haben großes Interesse, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den beiden Ländern zu intensivieren. Im Rahmen der vereinbarten Forschungszusammenarbeit und neben dem Studierendenaustausch soll auch der Austausch von Wissenschaftlern ausgebaut werden.

Auch in den Gesprächen mit Außenminister George Yeo und Handels- und Industrieminister Lim Hng Kian wurde das besondere Interesse Singapurs an der Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg deutlich. "Baden-Württemberg und Singapur haben die Voraussetzungen, gemeinsame Forschung auf weltweitem Spitzenniveau zu betreiben" sagte Frankenberg.

Der Minister besuchte in Singapur auch deutsche Firmen und führte Gespräche mit den Spitzen des German Centre for Trade and Industry und der Deutschen Außenhandelskammer.


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