Bund beschließt Fusion mit Senckenberg ab 1.1. 2009
Die Fusion der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden und des Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz mit dem Kompetenzverbund "Senckenberg" wird ab 2009 realisiert. Darauf verständigte sich die Bund-Länder Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in dieser Woche in Bonn. "Flexible und belastbare Netzwerke sichern den Naturwissenschaften mehr Erfolg zu, als Insellösungen und Einzelkämpfer", begrüßte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange den Beschluss der BLK. Das angestrebte länderübergreifende Netzwerk aus Forschungsmuseen ermögliche es, international renommierten Einrichtungen wie zum Beispiel dem Natural History Museum London auf Augenhöhe zu begegnen.
21.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Die umfangreichen und historisch bedeutenden Sammlungen der sächsischen Einrichtungen sind ein großer Gewinn für den Forschungsverbund Senckenberg", so Ministerin Dr. Stange. Mit ihrer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit erfüllten die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden und das Staatliche Museum für Naturkunde Görlitz die Voraussetzungen für eine Integration in eine Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Eine solche Integration sei hervorragend geeignet zur Weiterentwicklung aller beteiligten Einrichtungen beizutragen und deren Kernkompetenzen zu ergänzen. "Umso wichtiger ist es auch in der fusionierten Einrichtung sächsische Tradition und Identität zu wahren." Dies könne sich zum Beispiel in der Namensgestaltung wiederspiegeln.
Die sächsischen Einrichtungen werden mit der Aufnahme in die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. (WGL) von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. Im laufenden Haushaltsjahr 2007 hat der Freistaat die Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden mit rund 2,7 Millionen und das Staatliche Museum für Naturkunde Görlitz mit rund 2 Millionen Euro unterstützt.
Keine Kommentare vorhanden