Bundesweit für Hochschulstandort Sachsen werben

"Jetzt kommt es darauf an, mit den Stärken zu wuchern", kündigt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute eine Kampagne an, mit der ab Ende dieses Jahres der Hochschulstandort Sachsen bundesweit beworben werden soll. "Sachsen hat deutschlandweit einzigartige Studiengänge, praxisorientierte Studien- und Forschungsbedingungen, keine Studiengebühren, günstige Lebensbedingungen und ein vielfältiges Kulturangebot. Angesichts des demographisch bedingten Rückgangs sächsischer Abiturienten haben wir die Chance, jungen Studierwilligen, auch aus anderen Ländern, attraktive Studienplätze anzubieten", so Staatsministerin Dr. Stange.

23.02.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Sachsen habe sich im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 verpflichtet, rund 20 000 Studienanfängerplätze zu erhalten und dieser Verpflichtung werde das Land auch nachkommen. "Wir werben um die Besten und wollen gleichzeitig die Profile sächsischer Hochschulen schärfen." Letztlich ginge es auch um den Fachkräfte- und Wissenschaftlernachwuchs in Sachsen in den kommenden Jahren.

Zum Wintersemester 2006/2007 waren an den sächsischen Hochschulen rund 102 600 Studenten und Studentinnen immatrikuliert. Die Zahl der StudienanfängerInnen ist auf 17 876 (- 6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Ein Grund dafür ist u.a. die erhöhte Anzahl von Numerus Clausus-Studiengängen. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange wird gemeinsam mit den Hochschulen die örtlichen Zulassungsbeschränkungen für jeden einzelnen Studiengang auf den Prüfstand stellen.


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