Niedersachsen

Bundeswettbewerb "Aufstieg durch Bildung"

Niedersachsen ist bei dem Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gleich doppelt erfolgreich gewesen und konnte damit Fördergeld in Höhe von mehr als 5 Millionen Euro einwerben. Zwei beantragte Verbundprojekte unter Federführung der Universität Oldenburg und der Technischen Universität Braunschweig zählen zu den 26 Gewinnern. Dabei erhalten allein beide Universitäten jeweils rund 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommt noch die Förderung der anderen Verbundpartner.

30.09.2011 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka: "Wir sind in Niedersachsen besonders weit, was die qualitätsgesicherte Öffnung der Hochschulen und den Zugang auch ohne Abitur anbelangt. Der jetzige Doppelerfolg gibt uns weiteren Schwung. Wir wollen die Hochschulen für möglichst viele Menschen öffnen, um auch künftig hochqualifizierte Arbeitskräfte zu bekommen." Die eingeworbenen Mittel sollen zur Entwicklung weiterer bedarfsgerechter Studienangebote, beispielsweise für berufsbegleitende Studiengänge, eingesetzt werden.

Unter Koordinierung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sollen insbesondere berufsbegleitende Studienangebote in MINT-Fächern erarbeitet werden. Weitere Projektpartner sind FernUniversität Hagen, Fraunhofer-Gesellschaft, Universität Kassel, Universität Stuttgart und EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie e.V. Next Energy an der Universität Oldenburg.

Die TU Braunschweig wird ein landesweites Rahmenkonzept für lebenslanges wissenschaftliches Lernen und Offene Hochschule in der niedersächsischen Schwerpunktbranche Mobilitätswirtschaft erstellen. Beteiligt sind weiterhin Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Leibniz Universität Hannover und Universität Osnabrück.

Beide aus dem Wettbewerb erfolgreich hervorgegangenen federführenden Hochschulen sind zugleich Modellstandorte des vom Land mit 3,2 Millionen Euro seit 2008 geförderten Modellvorhabens "Offene Hochschule Niedersachsen". Wanka: "Die mit Unterstützung des Landes gesammelten Erfahrungen und die zunehmende große Aufgeschlossenheit der niedersächsischen Wirtschaft für die Idee der Offenen Hochschule waren Meilensteine für den Erfolg. Mit der Offenen Hochschule Niedersachsen haben wir ein weiteres Instrument gegen den Fachkräftemangel."

Die Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes im Jahr 2010 ermöglicht die Weiterentwicklung der Offenen Hochschule. Eine zweite Runde des Bundeswettbewerbes ist für 2014 vorgesehen.


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