Corts begrüßt Einigung von Bund und Ländern auf Hochschulpakt 2020
Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat die Einigung von Bund und Ländern auf den Hochschulpakt 2020 als guten Kompromiss begrüßt.
20.11.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstGleichzeitig forderte er das Land Berlin auf, nach dessen grundsätzlicher Zustimmung zu der Vereinbarung, die dort vorgesehene Zahl von 19.500 Plätzen für Studienanfänger auch tatsächlich zu erbringen. Um den erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen in Deutschland in den nächsten Jahren zu bewältigen, wollen die Länder 90.000 zusätzliche Plätze bis 2010 an den Hochschulen schaffen. Dafür wenden Bund und Länder jeweils 565 Millionen Euro auf. Besonders gefördert werden die ostdeutschen Hochschulen, die trotz sinkender Studentenzahlen ihre Kapazitäten halten sollen.
"Mit Unterstützung des Bundes können nun zusätzliche Studienplätze geschaffen werden. Der Hochschulpakt 2020 ist damit von Vorteil für die Studierenden in Hessen", sagte Corts nach der Sitzung der Bund-Länder-Kommission in Berlin. Er dankte Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan für die Unterstützung. Die Einigung sei nicht zuletzt auch ein Beweis dafür, dass das föderale System funktioniere.
Keine Kommentare vorhanden