Deutscher Hochschulverband legt Studie zu Arbeitsbedingungen von Professoren vor
Das Saarland bietet Universitätsprofessoren die besten Bedingungen. Auf dem zweiten Platz folgt Baden-Württemberg, den dritten Rang teilen sich Bayern und Sachsen-Anhalt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), über die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrem September-Heft exklusiv berichtet.
31.08.2011 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)Die ungünstigsten Bedingungen für Universitätsprofessoren weisen demnach die Bundesländer Brandenburg, Thüringen und Schleswig-Holstein auf. Im Mittelfeld bei den Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler rangiert Mecklenburg-Vorpommern vor Rheinland-Pfalz und Sachsen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Hessen, den Stadtstaaten Bremen, Hamburg, Berlin sowie dem Flächenland Niedersachsen. Die "durchaus überraschenden Ergebnisse dieses Rankings", so der stellvertretende Geschäftsführer des DHV, Hubert Detmer, verdeutlichten, "dass nicht überall alles gleich gut geregelt ist". Beispielsweise böten Bayern und Baden-Württemberg Professoren einerseits die vergleichsweise besten finanziellen Möglichkeiten, andererseits würden gerade dort junge Wissenschaftler durch Erstberufungen auf Zeit und Probe, Besoldungsabsenkungen für "Berufseinsteiger" und Rückzahlungen von Leistungsbezügen bei vorzeitigem Hochschulwechsel unnötig verunsichert.
Dem DHV-Ranking lagen Daten zu den normativen und strukturellen Rahmenbedingungen für Wissenschaftler zugrunde. Bei den normativen Rahmenbedingungen wurden die Sparten Besoldung und Dienstrecht höher als die Bereiche Statusrecht und Versorgung gewichtet. Bei den strukturellen Rahmenwerten flossen die Kategorien zahlenmäßiges Verhältnis von Professoren zu Studierenden, zahlenmäßiges Verhältnis von Professoren zu wissenschaftlichem Personal, Grundmittel für Forschung und Lehre pro Professor und Erfolge des Bundeslandes in der Exzellenzinitiative in die Bewertung ein.
(> Einzelauswertung und Ergebnisse finden Sie in der Anlage als pdf-Dateien)
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Forschung & Lehre 9/2011 erscheint am 31. August 2011. Auszüge der jeweils neuesten Ausgabe können Sie unter www.forschung-und-lehre.de lesen.
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