Erhöhung der Arbeitszeit im Öffentlichen Dienst

Als "klare Prioritätensetzung zugunsten von Wissenschaft, Forschung und Lehre" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Entscheidung des Staatsregierung bezeichnet, dass die Kapazitätsgewinne in Folge der bleiben. Das Bayerische Kabinett hat am Dienstag in München beschlossen, dass bei den Hochschulen trotz der Erhöhung der Lehrdeputate für Hochschullehrer Stellen nicht abgeschöpft werden.

21.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Dieser Vorgriff auf die Verwirklichung des Hochschulpakts ist ein wichtiger Schritt in Richtung Planungssicherheit für die Hochschulen." Der Minister betonte, dass die zusätzlichen Lehrressourcen gezielt für eine bessere Betreuung einer wachsenden Studierendenschaft eingesetzt werden sollen. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die Studentenzahlen in den kommenden Jahren weiter steigen. Weiterentwicklung und Reform der Hochschullandschaft und der Rahmenbedingungen dürften nicht zurückgestellt werden, auch wenn die Lage der öffentlichen Haushalte angespannt ist. Goppel: "Die Leistungsbereitschaft der Lehrenden verdient hohe gesellschaftliche Anerkennung."

Das Kabinett hat eine Erhöhung der Arbeitszeit für Beamte von 40 auf 42 Stunden beschlossen. Bei den Lehrenden an den Hochschulen wird zum kommenden Wintersemester 2004/2005 das Lehrdeputat erhöht, beispielsweise bei den Professoren an den Universitäten von 8 auf 9 Semesterwochenstunden, bei den wissenschaftlichen und künstlerischen Assistenten an Universitäten von 4 auf 5 Semesterwochenstunden und bei den Professoren an Fachhochschulen sowie den Professoren an Kunsthochschulen in künstlerischen Fächern von 18 auf 19 Semesterwochenstunden.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden