Europäischer Forschungsrat fördert Nachwuchswissenschaftler

Der Europäische Forschungsrat (ERC) wird fünf Nachwuchsforschende an baden-württembergischen Universitäten mit "Starting Investigator Research Grants" fördern. Mit diesen Stipendien in Höhe von je bis zu zwei Mio. Euro sollen junge Forschende unterstützt werden, die den Aufbau einer eigenen Forschergruppe planen. Die Stipendiaten arbeiten an den Universitäten Heidelberg, Konstanz und Tübingen.

30.01.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg wertete die Entscheidung der unabhängigen Jury als "Beleg für die hohe Leistungsfähigkeit" der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie der Universitäten im Land. "Mit fünf von neun Bewilligungen, die nach Deutschland gegangen sind, hat Baden-Württemberg besonders erfolgreich abgeschnitten", sagte Frankenberg am 30. Januar in Stuttgart.

Die Starting Grants eröffnen herausragenden promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwei bis neun Jahre nach Vollendung ihrer Promotion die Möglichkeit, eine eigene Forschergruppe auf- bzw. auszubauen. Damit soll es ihnen gelingen, sich in der Grundlagenforschung zu etablieren.

Das Gesamtbudget der Europäischen Union für die Ausschreibung der "Starting Investigator Research Grants" beträgt 290 Mio. Euro. Die Einzelfördersumme beläuft sich auf maximal zwei Mio. Euro für die Dauer von bis zu fünf Jahren. Derzeit sind rund 200 von 431 positiv bewerteten Anträgen aus ganz Europa bewilligt. Der Europäische Forschungsrat strebt an, weitere 100 Anträge zu fördern. Von den 13 deutschen Bewerbungen auf der Warteliste befinden sich drei Anträge aus den Universitäten Heidelberg, Tübingen und Ulm auf guten Nachrückpositionen.


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