Frankenberg begrüßt "Klarstellung der KMK zur angeblich abschreckenden Wirkung von Studiengebühren"

"Mit dieser Klarstellung von Seiten der Kultusministerkonferenz wird deutlich, dass die angeblich abschreckende Wirkung von Studiengebühren eine bloße - politisch motivierte - Spekulation und keineswegs durch eine KMK-Studie belegt ist."

15.09.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 15. September in Stuttgart zu der Pressemitteilung der KMK vom selben Tag. Für die im Jahr 2004 überraschend zurückgegangene Zahl von Studienanfängern sei nach seiner Ansicht vor allem ein interner Faktor verantwortlich: die Ausweitung von Zulassungsbeschränkungen für eine Reihe von Studienfächern. Frankenberg: "Dies ist im Sinne akzeptabler Betreuungsverhältnisse notwendig, führt also dazu, dass es kaum noch Studiengänge gibt, die unbegrenzt Studierende aufnehmen. Zudem war 2004 - für dieses Jahr gelten die Zahlen - die Studiengebührendiskussion noch keineswegs so konkret, dass sie das Studierverhalten hätte prägen können." Außerdem schwankten die Zahlen der Studienberechtigten, die ein Studium aufnehmen, ohnehin von Jahr zu Jahr. Dies hänge auch von der Attraktivität des Arbeitsmarktes ab.

"Wer nun spekuliert, die Diskussion über Studiengebühren schrecke potenzielle Studienanfänger ab, bedient nur ein altes ideologisches Vorurteil und verkennt, dass Studiengebühren die Studienbedingungen nicht etwa verschlechtern, sondern diese durch mehr Geld verbessern werden. Die zusätzlichen Finanzmittel für die Hochschulen durch Studiengebühren sind das A und O dieser wichtigen hochschulpolitischen Neuerung", betonte Frankenberg.


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