Fünf Prozent mehr Studierende an NRW-Hochschulen

Im Wintersemester 2009/10 waren an den 67 nordrhein-westfälischen Hochschulen 502 279 Studierende eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 23 878 Studierende (+5 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Studienanfänger/-innen hat weiter zugenommen. Zu Beginn des Wintersemesters 2009/10 nahmen 77 608 Hochschüler/-innen erstmals ein Studium auf, das waren 6,5 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.

09.06.2010 Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Der Anteil der Studentinnen (233 041) an der Gesamtzahl der Studierenden lag mit 46,4 Prozent nahezu auf dem gleichem Niveau wie im Wintersemester 2008/09. Gut jede(r) neunte Studierende hatte eine ausländische Staatsangehörigkeit (59 418).

Besonders gefragt waren Studiengänge im Bereich Wirtschaftswissenschaften (87 665 Studierende), gefolgt von Maschinenbau/Verfahrenstechnik (34 000) und Informatik (32 399). Wirtschaftswissenschaften waren dabei bei beiden Geschlechtern beliebt (38 510 Studentinnen, 49 155 Studenten). In der Beliebtheitsskala von Männern folgten die Studiengänge Maschinenbau/Verfahrenstechnik (28 211 Studenten, Männeranteil: 83,0 Prozent) und Informatik (27 797, 85,8 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Bei den weiblichen Studierenden lagen Germanistik (16 040 Studentinnen, Frauenanteil: 75,3 Prozent) und Rechtswissenschaften (14 859, 50,8 Prozent) an zweiter bzw. dritter Stelle.

Größte Hochschule Nordrhein-Westfalens war die Fernuniversität Hagen; die Anzahl der Studierenden erhöhte sich dort gegenüber dem Wintersemester 2008/09 um 7 325 auf 49 360. Damit konnte der Vorsprung gegenüber dem langjährigen Spitzenreiter, der Universität Köln (40 834 Studierende), weiter ausgebaut werden. Auf Platz drei der Beliebtheitsskala folgte die Universität Münster mit 35 745 Studierenden. (IT.NRW)

(91 / 10) Düsseldorf, den 9. Juni 2010

Ergebnisse für einzelne Hochschulen finden Sie im Internet unter:

www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/91_10.pdf


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