GEW-Behauptungen bezüglich Sondervermögen für Hochschulen sind falsch
Der Sprecher des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur weist die Vorwürfe des GEW-Landesvorsitzenden Klaus-Peter Hammer bezüglich des Sondervermögens Wissen schafft Zukunft II als falsch zurück.
18.06.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-PfalzWeder sei seine Kritik der mangelnden Transparenz bezüglich der Verteilung der Mittel gerechtfertigt noch seien seine Aussagen hinsichtlich der Schaffung neuer Stellen korrekt.
Aus dem 200 Millionen Euro umfassenden Sondervermögen sollen Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Studiensituation an den staatlichen Hochschulen des Landes sowie zur Stärkung, zum Ausbau und zur Vernetzung der Forschung inner- und außerhalb der Hochschulen gefördert werden. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung der Grundausstattung durch 200 zusätzliche Stellen und die weitere Finanzierung des Hochschulpakts, die Förderung exzellenter zukunftsträchtiger Forschungsschwerpunkte und der Ausbau der außeruniversitären Forschungsinfrastruktur.
"Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir einen spürbaren Beitrag zur weiteren Verbesserung der Studienbedingungen leisten und bedeutsame Initiativen fördern, die geeignet sind, die strukturellen Bedingungen für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz weiter zu verbessern", sagte der Sprecher.
Über die Ausgestaltung der Fördermaßnahmen werde das Land Zielvereinbarungen mit den jeweiligen Hochschulen schließen.
Falsch sei der in der Pressemitteilung der GEW erweckte Eindruck, dass die Kofinanzierung des Hochschulpakts identisch sei mit den 200 Stellen. Die 200 Stellen werden den Hochschulen mit Budget zusätzlich zum Hochschulpakt zur Verfügung gestellt und sollen gezielt für eine Verbesserung der Betreuungsrelation genutzt werden können.
"Mit dem Sondervermögen Wissen schafft Zukunft II und dem Hochschulpakt verbessern wir die personelle Situation an unseren Hochschulen nachhaltig", erklärte der Sprecher. Beide Programme zusammengerechnet, gebe es einen Zuwachs von rund 400 Stellen – eine gute Grundlage für weitere Verbesserungen in Forschung und Lehre, sagte der Sprecher.
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