Studienkredite

Grüne fordern Zwischenbilanz bei KfW-Studienkrediten

(hib/TYH) Die Studienkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stehen im Fokus einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ([17/2910](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/029/1702910.pdf)). Nach Ansicht der Abgeordneten ist es vier Jahre nach Einführung der Kredite notwendig zu prüfen, ob diese "ein geeignetes und verantwortbares Instrument der Studienfinanzierung" darstellen.

20.09.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Zudem müssten die Auswirkungen der Kredite auf die soziale und finanzielle Lage der Studierenden und Absolventen evaluiert werden. Zu diesem Zweck fragt die Fraktion, wie sich die Antragsteller für einen solchen Kredit auf die Semester, Bundesländer, Hochschularten und Studienfächer verteilen. Außerdem möchten die Abgeordneten wissen, wie die Regierung die bisherige Zinsentwicklung der KfW-Studienkredite beurteilt und welche Maßnahmen die Regierung plant, um das Verschuldungsrisiko zu minimieren. Nach Ansicht der Fraktion ist das Verschuldungsrisiko bei Kreditangeboten der KfW unter anderem aufgrund der Zinsschwankungen "schwer bis gar nicht kalkulierbar". Ebenfalls von Interesse sind die Gewinne, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau durch die Darlehen bisher erzielt hat.

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