Hamburg im Zeichen des Klimawandels: Japanisch-deutsches Forschertreffen zum Klimaschutz
Kurzfristige Klimaschwankungen und langfristige Klimaveränderungen sind das Thema des ersten Round-Table-Meetings "Climate System Research – Status and Perspective" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Japan Society for the Promotion of Science" (JSPS), das von Dienstag bis Freitag dieser Woche in Hamburg stattfindet. Zum Austausch und zur Förderung der japanisch-deutschen Forschungskooperation empfängt heute Wissenschaftssenator Jörg Dräger die Teilnehmer im Hamburger Rathaus.
17.01.2008 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg30 Nachwuchswissenschaftler aus Japan und Deutschland befassen sich in der Hansestadt mit dem globalen Klimawandel und seinen Folgen. Im Rahmen der Konferenz werden neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen vor allem auch mögliche gemeinsame Forschungsprojekte im Kampf gegen die Erderwärmung diskutiert. Das erste Rundgespräch soll in Zukunft durch bilaterale Konferenzen japanischer und deutscher Nachwuchsforscher zu anderen bedeutenden wissenschaftlichen Themen fortgesetzt werden.
Das japanisch-deutsche Forschertreffen findet am KlimaCampus Hamburg statt. Der KlimaCampus, an dem mehrere Institute und Forschergruppen der Universität Hamburg, das Max-Planck-Institut für Meteorologie, das Institut für Küstenforschung des GKSS-Forschungszentrums und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) beteiligt sind, hat sich aus dem Hamburger Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften entwickelt. An ihm ist auch das im Oktober 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich bewilligte Exzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (CliSAP) angesiedelt.
Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Die Spitzenstellung in der Klimaforschung macht Hamburg zu einem der führenden Ansprechpartner bei der Lösung aktueller und künftiger Veränderungen von Klima und Umwelt. Die japanisch-deutsche Forschungskooperation stärkt Hamburgs Position bei der Klimaforschung im internationalen Wettbewerb. Dies ist ein weitere Beleg dafür, dass Hamburg mit dem Klima-Cluster ein weltweit einzigartiges Exzellenzzentrum hat."
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