Herrmann und Goppel: "Bayern setzt Maßstäbe beim Hochschulbau – jährlich rund 400 Millionen Euro Investitionen"

"Bayern setzt Maßstäbe beim Hochschulbau. Jahr für Jahr investieren wir rund 400 Millionen Euro in den Hochschulbau. Die klare Botschaft ist, Bayern ist Wissenschaftsstandort Nummer eins in Deutschland", teilten Innenminister Joachim Herrmann und Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel anlässlich einer gemeinsamen Konferenz zum Hochschulbau in Südbayern am 16. Juni 2008 in München mit. "Mit 17 großen Baumaßnahmen, Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen für Hörsaalgebäude, Praktikumsräumen und Institutsbauten werden wir bis 2011 die Lernbedingungen und die Lehrbedingungen optimieren", so Herrmann. "Dieses Ausbaukonzept zeigt: Wir setzen eine klare Priorität für unsere Hochschulen und schaffen zugleich eine wesentliche Grundlage für die Wettebewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern", unterstrich Goppel.

16.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die vier bayerischen Leuchtturmprojekte sind das Biomedizinische Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München in Martinsried, der Erweiterungsbau des Walter-Schottky-Insituts der Technischen Universität München, der erste Bauabschnitt des Neubaus für das Chemikum der Universität Erlangen-Nürnberg und der Neubau eines Forschungsgebäudes für das Klinikum Erlangen. "Aufgrund ihrer hervorragenden Forschungsergebnisse haben die Hochschulen rund 100 Millionen Euro Bundesmittel eingeworben", hoben die Minister hervor.

Allein in den Bau der Universitätsklinika investiert der Freistaat derzeit jährlich rund 140 Millionen Euro. Bei den Universitätskliniken wird in den nächsten Jahren an allen fünf Klinikstandorten, das sind die Technische Universität und die Universität München sowie die Universitäten Würzburg, Erlangen und Regensburg, gebaut. Als eines der Highlights bezeichnete Herrmann den Neubau von Europas größtem zusammenhängenden, hochmodernen OP-Zentrum am Klinikum Großhadern in München. Der Spatenstich für das 135 Millionen-Euro-Projekt findet im Juli dieses Jahres statt.

Die Zahl der Hochschulzugangsberechtigten wird unter anderem wegen der höheren Übertrittsquoten aufs Gymnasium sowie wegen des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 in den kommenden Jahren rasant steigen. Goppel: "Wir rechnen bis weit über das Jahr 2020 hinaus mit Studierendenzahlen, die um 20 bis 30 Prozent über den heutigen Werten liegen. Auf diese Entwicklung hat Bayern vorausschauend reagiert. Das Kabinett hat im Juni 2007 beschlossen, bis 2013 eine Milliarde Euro zu investieren und 38.000 zusätzliche Studienplätze an unseren Hochschulen einzurichten." Um das erforderliche Lehrangebot zu schaffen, werden bis 2011 schrittweise 3.000 zusätzliche Stellen aufgebaut.


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