Inklusion

"Hochschule für Alle": Vision oder Wirklichkeit?

Vor einem Jahr verabschiedete die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Empfehlung "Eine Hochschule für Alle". Die Hochschulleitungen verpflichten sich darin, die Situation für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit rasch zu verbessern und chancengleiche Studienbedingungen herzustellen.

06.05.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Auf einer Tagung seiner Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung will das Deutsche Studentenwerk (DSW) eine erste Zwischenbilanz ziehen. Die Tagung findet am Donnerstag, den 6.5., und Freitag, den 7.5.2010, in Berlin statt.

Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Hochschulen und Studentenwerken, Behindertenbeauftragte sowie Interessenvertreter der Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit diskutieren: Wie weit ist die "Eine Hochschule für Alle" bereits Wirklichkeit, wo hakt es noch? Wie nehmen Bund und Länder ihre Verantwortung für diese Gruppe von Studierenden wahr?

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, spricht auf der Tagung ebenso wie Dr. Thomas Kathöfer, Generalsekretär der HRK, der darlegt, wie die Hochschulen die Empfehlung bisher umgesetzt haben.

Auf den Podiumsdiskussionen sind unter anderen vertreten: Prof. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der Universität Potsdam, Prof. Dr. Theresia Degener, Mitglied der Deutschen Regierungsdelegation zur Vorbereitung der UN-Behindertenrechts­konvention, Karl Finke, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen.

Derzeit sind 8% der Studierenden durch eine Behinderung oder chronische Krankheit im Studium beeinträchtigt.

Das Tagungsprogramm zum Download


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