Welterbe

Internationale Graduiertenschule in "Heritage Studies" gegründet

Hochschulabgänger können ab sofort an der Internationalen Graduiertenschule in "Heritage Studies", BTU Cottbus, in aktuellen Fragen zum Schutz und zur Nutzung des Erbes promovieren. Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli, Präsident der BTU, und Prof. Marie-Theres Albert, UNESCO Chair an der BTU, unterzeichneten heute in Cottbus eine Vereinbarung zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung. Das dreijährige Promotionsprogramm von 2010 bis 2012 richtet sich an deutsche und internationale Hochschulabgänger.

17.03.2010 Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

Die Einführung der Internationalen Graduiertenschule in "Heritage Studies" ermöglicht eine thematisch gezielte und interdisziplinär angelegte Ausbildung. Das Promotionsprogramm kooperiert mit dem UNESCO UNITWIN Netzwerk und weiteren internationalen Forschungsnetzwerken. Damit soll auch die Attraktivität der Universität als Lehr- und Forschungsstandort erhöht werden.

Fünf Themenschwerpunkte des interdisziplinären Promotionsprogramms untersuchen den Schutz und die Nutzung des Erbes in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, sei es Welterbe, Immaterielles Kulturerbe oder Weltdokumentenerbe:

  • Materielles Erbe im Kontext globalen WandelsVielfalt
  • Immaterielles Erbe / Religion / Identität / Vielfalt
  • Nachhaltiger Schutz und Nutzung von Erbe im Kontext innovativer Erbekonzepte
  • Kulturlandschaften
  • Erbevermittlung mit Hilfe innovativer Technologien

Seit 2003 hat Prof. Marie-Theres Albert den UNESCO-Lehrstuhl in "Heritage Studies" inne. Zehn Jahre leitete sie den internationalen Masterstudiengang "World Heritage Studies", der 1999 eingerichtet wurde. Er qualifiziert Studierende aus aller Welt, die im Bereich des Kultur- und Naturerbes arbeiten wollen. Als Leiterin der Internationalen Graduiertenschule in "Heritage Studies" übernimmt sie nun eine neue Aufgabe.

Weitere Informationen: www.tu-cottbus.de/btu/de/gradschool/heritage-studies.html


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