Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen

Die diesjährigen Träger des "Preises des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen" stehen fest. Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag mitteilte, soll der Preis ein "Zeichen für die herausragende Bedeutung der Internationalisierung für den Hochschulstandort Bayern und Anreiz für weitere Anstrengungen der Hochschulen auf diesem Gebiet" sein. Erfolgreiche Internationalisierung hänge neben politischen und finanziellen Impulsen ganz entscheidend vom persönlichen Engagement vor Ort und den Ideen der Mitglieder der einzelnen Hochschulen ab, erklärte der Minister.

12.11.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Preise sollten deshalb einerseits für den bereits erbrachten Einsatz belohnen, zugleich aber auch Anreiz und Motivation sein, begonnene Projekte fortzuführen und bestehende Aktivitäten weiter auszubauen. Ausländische Studierende seien nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer Multiplikatoren ihrer Erfahrungen, ihres Wissens und ihrer Kontakte. "Die ausländischen Gäste an unseren Hochschulen sind die besten Botschafter Bayerns", so Goppel.

Der "Preis des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen 2004" geht an:

  • die Gruppe "Betreuung ausländischer Akademiker an der Universität Würzburg" für das ausgewiesene persönliche Engagement ihrer Mitwirkenden, die eine ausländerfreundliche Atmosphäre an der Hochschule fördern und einen vorbildlichen Beitrag zur Integration ausländischer Studierender und Gastwissenschaftler in Bayern leisten,

 

  • Rainer Kohmann, Ludwig-Maximilians-Universität München, für seinen hohen persönlichen Einsatz für die Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Wertschätzung bayerischer Hochschulen im Ausland,

 

  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Ströbel, Fachhochschule Weihenstephan, für sein großes persönliches Engagement für den Aufbau eines Studiengangs im Agrarbereich für das östliche Europa und den zentralasiatischen Raum.

Mit dem Preis werden Personen und Initiativen ausgezeichnet, die sich besonders um die Belange von ausländischen Studierenden und Gastwissenschaftlern, die Internationalisierung von Studium und Lehre sowie um die grenzüberschreitende Bündelung und Vernetzung von Forschungsanstrengungen und -kapazitäten des Hochschulstandorts Bayern verdient gemacht haben. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind der Modellcharakter und die Vorbildwirkung der Initiative, die Innovation und Kreativität bei deren Umsetzung sowie das Entwicklungspotenzial und die Nachhaltigkeit der Projekte.

Die Preise sind mit einem Preisgeld von je 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll dazu verwendet werden, die ausgezeichnete Initiative zu fördern bzw. weiter auszubauen. Minister Goppel verleiht die Preise am 24. November 2004 in München.


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