Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen 2004

Als "Zeichen für die herausragende Bedeutung der Internationalisierung für den Hochschulstandort Bayern und Anreiz für weitere Anstrengungen der Hochschulen auf diesem Gebiet" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch in München die diesjährigen "Preise des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen" verliehen. "Erfolgreiche Internationalisierung hängt neben politischen und finanziellen Impulsen ganz entscheidend vom persönlichen Engagement vor Ort und den Ideen der Mitglieder der einzelnen Hochschulen ab", betonte der Minister. Die Preise sollten deshalb einerseits den bereits erbrachten Einsatz belohnen, zugleich aber auch Anreiz und Motivation sein, begonnene Projekte fortzuführen und bestehende Aktivitäten weiter auszubauen, so der Minister. Ausländische Studierende seien nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer Multiplikatoren ihrer Erfahrungen, ihres Wissens und ihrer Kontakte. Goppel: "Die ausländischen Gäste an unseren Hochschulen sind die besten Botschafter Bayerns."

24.11.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mit dem Preis werden Personen und Initiativen ausgezeichnet, die sich besonders um die Belange von ausländischen Studierenden und Gastwissenschaftlern, die Internationalisierung von Studium und Lehre sowie um die grenzüberschreitende Vernetzung des Hochschulstandorts Bayern verdient gemacht haben. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind der Modellcharakter und die Vorbildwirkung der Initiative, die Innovation und Kreativität bei deren Umsetzung sowie das Entwicklungspotenzial und die Nachhaltigkeit der Projekte. Die Preise sind mit einem Preisgeld von je 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll dazu verwendet werden, die ausgezeichnete Initiative zu fördern bzw. weiter auszubauen. Der "Preis des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst für besondere Verdienste um die Internationalisierung der Bayerischen Hochschulen 2004" geht an:

  • die Gruppe "Betreuung ausländischer Akademiker an der Universität Würzburg" für das ausgewiesene persönliche Engagement ihrer Mitwirkenden, die eine ausländerfreundliche Atmosphäre an der Hochschule fördern und einen vorbildlichen Beitrag zur Integration ausländischer Studierender und Gastwissenschaftler in Bayern leisten,

 

  • Rainer Kohmann, Ludwig-Maximilians-Universität München, für seinen hohen persönlichen Einsatz für die Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Wertschätzung bayerischer Hochschulen im Ausland,

 

  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Ströbel, Fachhochschule Weihenstephan, für sein großes persönliches Engagement für den Aufbau eines Studiengangs im Agrarbereich für das östliche Europa und den zentralasiatischen Raum.

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