Konferenz der Ministerpräsidenten stimmt Hochschulpakt 2020 zu

"Damit kann sich Sachsen an der Schaffung zusätzlicher Studienplätze für die Studienbewerber aus den alten Ländern beteiligen", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute, nachdem die Konferenz der Ministerpräsidenten ihre Zustimmung zum Hochschulpakt 2020 gegeben hatte.

13.12.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Die Entscheidung der Konferenz der Ministerpräsidenten sei der Startschuss dafür, dass vorhandene Potenzial im Interesse der Studierenden, aber auch im Interesse der Wissenschafts- und Wirtschaftskraft Sachsens zu erhalten, so Staatsministerin Dr. Stange. Die Vereinbarung gelte zunächst bis 2010 und werde rechtzeitig für die Zeit danach verhandelt.

Für den Erhalt der Studienanfängerplätze würden Sachsen, nach dem heutigen Beschluss zum Hochschulpakt, etwa 27 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung gestellt. Sachsen verpflichtet sich im Gegenzug zum Erhalt der Studienanfängerplätze.

In einem 2. Teil des Hochschulpaktes im Bereich der Forschung profitieren Sachsens Hochschulen außerdem vom Einstieg in die Vollfinanzierung von DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) geförderten Forschungsprojekten. "Damit werden die Universitäten von zusätzlichen Overhead-Kosten entlastet und können im Wettstreit mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen besser bestehen", so Staatsministerin Dr. Stange.


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