Kultusminister Siegfried Schneider bei Einweihung des neu errichteten Staatsinstituts zur Ausbildung von Förderlehrern in Freising - Erster Ausbildungsjahrgang mit 32 Studierenden eröffnet

Als einen "wichtigen Tag für das Bayerische Bildungswesen, aber auch für das oberbayerische Freising" würdigte heute Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die Inbetriebnahme des neu errichteten Staatsinstituts zur Ausbildung von Förderlehrern bei der Feierstunden in Freising.

24.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das neue Staatsinstitut stellt für den Kultusminister - selbst ein studierter Lehrer - einen "zentralen Baustein für eine intensivere Förderung von einzelnen Schülerinnen und Schülern der Grund- und Hauptschulen" dar. Bisher betreibt der Freistaat lediglich eine Ausbildungsstelle für diesen wichtigen Beruf in Bayreuth (Oberfranken). Förderlehrer seien ein deutschlandweit einmaliges Erfolgsmodell, unterstrich der Minister.

"Die Förderlehrerinnen und Förderlehrer unterstützen die Kinder dabei, in Deutsch und Mathematik ihre Fähigkeiten zu erweitern", betonte der Minister. Außerdem begleiten sie die Kinder und Jugendlichen dabei, eine eigene Persönlichkeit auszubilden und zu entfalten. In enger Abstimmung mit den Klassenlehrern begleiten sie die Schülerinnen und Schüler auf ihren individuellen Lernwegen.

Minister Schneider dankte dem engagierten pädagogischen Team des neuen Staatsinstituts mit Institutsrektor Bernd Buckenleib an der Spitze. "Die individuelle Förderung ist heute das zentrale Element für eine erfolgreiche schulische Bildung", unterstrich Minister Schneider.

Binnen drei Jahren werden die Studierenden zu Förderlehrern ausgebildet. Sie qualifizieren sich in den Grundwissenschaften Pädagogik, Schulpädagogik und Psychologie sowie in den Fachdidaktiken Deutsch, Mathematik und Deutsch als Zweitsprache; ferner in den berufsspezifischen Aufgabenfeldern. Insgesamt leisten sie während der drei Jahre 24 Praxiswochen an Schulen ab.

Mit 32 Studierenden haben Bernd Buckenleib und sein 5-köpfiges Team am 15. September den ersten Ausbildungsjahrgang des neuen Staatsinstituts gestartet.

In den Umbau der ehemaligen St. Georgs-Schule, wo das Institut untergebracht ist, hat die Stadt Freising rund 2,5 Millionen Euro investiert, der Freistaat ist langfristiger Mieter des Objekts.


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