Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: "Gemeinschaftliches Handeln von Bund und Ländern für das deutsche Hochschulsystem!"

Auf seiner konstituierenden Sitzung gestern in Berlin einigte sich das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) mit großer Mehrheit auf folgende Position zur geplanten Föderalismusreform:

18.05.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Steigende Studierendenzahlen, wachsende Bedeutung der Hochschulbildung als Schlüssel für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland, anhaltende Unterfinanzierung der Hochschulen: Angesichts dieser Herausforderungen hält es das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Margret Wintermantel für dringend notwendig, dass Bund und Länder auch künftig gemeinschaftlich zusammenwirken, um das deutsche Bildungs- und Hochschulsystem zu verbessern.

Das Kuratorium richtet daher an die verfassungsgebenden Organe Bundestag und Bundesrat die dringende Bitte, im Zuge der Föderalismusreform dafür Sorge zu tragen, dass Bund und Länder sich auch in Zukunft gemeinschaftlich und in gesamtstaatlicher Verantwortung für die Qualitätssicherung von Forschung und Lehre sowie die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums einsetzen können. Dies ist aus Sicht des Kuratoriums erforderlich, damit die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse über ausreichende Hochschulkapazitäten sowie die studentische Mobilität und die Freiheit der Berufswahl der Studierenden auch in finanzschwachen Regionen gesichert bleiben."


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