MAN und das Innovationsministerium begrüßen die ersten Stipendiaten an der TU Dortmund

Mit Beginn des aktuellen Wintersemesters kommen 70 Studierende erstmals in den Genuss der neuen Stipendien der MAN AG an der Technischen Universität Dortmund. Die Stipendiaten werden mit bis zu 3.000 Euro pro Jahr unterstützt. Die Partnerschaft zwischen der TU Dortmund und MAN wertete Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart als "sehr gutes Zeichen für die steigende Bereitschaft der Unternehmen, sich für die Ausbildung an unseren Hochschulen zu engagieren".

01.10.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das NRW-Innovationsministerium setzt sich dafür ein, dass Bund und Länder gemeinsam mit der Wirtschaft ein nationales Stipendiensystem auf die Beine stellen. Ein Ziel, das der MAN-Finanzvorstand Prof. Dr. Karlheinz Hornung im vollen Umfang teilt: "Die Unternehmen brauchen möglichst gut ausgebildete Mitarbeiter, und da müssen sie auch selbst aktiv werden. Wir übernehmen diese Verantwortung für den akademischen Nachwuchs gern."

Pinkwart begrüßt das Engagement von MAN: "Die Stipendien erleichtern nicht nur jungen Talenten, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. MAN setzt damit auch ein klares Signal für die Wirtschaft, aufgeschlossen zu sein für ein stärkeres Engagement in der Ausbildung unserer Nachwuchskräfte." Der Minister wies darauf hin, dass nach dem NRW-Konzept für ein Stipendiensystem dieses private Engagement doppelt so stark wirken würde: "Nach unserer Idee, jeden privaten Euro für Stipendien mit einem staatlichen Euro zu belohnen, könnten in Dortmund nicht nur 70, sondern 140 Studierende gefördert werden."

Die ersten Gelder im NRW-Etat stehen bereit, um ab Herbst 2009 in Nordrhein-Westfalen auf jeden Fall den Aufbau eines landesweiten Stipendiensystems zu starten. "Wir hoffen aber natürlich, dass der Bund und die anderen Länder bereits auf dem Bildungsgipfel in drei Wochen ein klares Bekenntnis für ein deutschlandweites Stipendiensystem abgeben. Der OECD-Bildungsbericht hat uns erst kürzlich wieder dringend empfohlen, endlich auch in Deutschland eine nennenswerte Begabtenförderung einzurichten."

Zum Stipendienkonzept des Innovationsministeriums

Der nordrhein-westfälische Innovationsminister Andreas Pinkwart hat ein Konzept für den Aufbau eines nationalen Stipendiensystems entwickelt: In seinem Konzept fordert er, die bestehenden Stipendienprogramme, die weniger als zwei Prozent der Studierenden erreichen, durch ein staatliches Anreizsystem massiv auszubauen. In einem Vier-Jahres-Stufenplan soll bis 2012 der Anteil der begabungsabhängig geförderten Studierenden auf zehn Prozent erhöht werden. Der zentrale Ansatz ist, dass das Engagement der freien Wirtschaft gestärkt wird, indem jeder private Euro für Stipendien mit einem staatlichen Euro belohnt wird. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), der die Bundeswissenschaftsministerin und die Wissenschaftsminister der Länder angehören, erarbeitet derzeit unter der Leitung des Landes NRW ein konkretes Modell. Mehr Informationen unter www.innovation.nrw.de

Zum Engagement der MAN AG
MAN fördert im Rahmen der Campus Initiative vom Wintersemester 2008/2009 an 70 Studenten der Technischen Universität Dortmund mit Stipendien. Die Stipendiaten werden Fördergelder zwischen 1.000 und 3.000 Euro jährlich erhalten. Zudem erhalten sie im Rahmen der Campus Initiative auch eine außeruniversitäre Förderung, z. B. in Seminaren zu Spezialthemen mit MAN-Führungskräften. Zusätzlich können die Studenten ihr Wissen in konkreten Projekten des Konzerns anwenden.

Nicht zuletzt entstehen so gute Kontakte zwischen den Studenten und dem potentiellen Arbeitgeber MAN. "Dortmund gilt schon seit Jahren als Talentschmiede", sagt Prof. Dr. Karlheinz Hornung, Finanzvorstand von MAN, der bereits seit mehreren Jahren Vorlesungen an der TU Dortmund hält. Mehr Informationen unter www.man.eu.


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