Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen in gemeinsame Bund-Länder-Förderung aufgenommen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute durch einen einstimmigen Beschluss der Gründung des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen und seiner Aufnahme in die gemeinsame Bund-Länder-Finanzierung zugestimmt.

27.10.2008 Pressemeldung Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern

Der Schwerpunkt des neuen Max-Planck-Instituts (MPI) wird auf der Erforschung neuer optischer Strukturen liegen. Dieses Gebiet schließt photonische Kristalle, plasmonische und photonische Strukturen im Nanobereich, optisch beugende Elemente und optische "Meta- Materialien" mit ein.

Das neue Institut entsteht aus der Max-Planck-Forschungsgruppe "Optik, Information und Photonik" an der Universität Erlangen-Nürnberg. Deren Forschungsergebnisse waren so vielversprechend, dass die Max-Planck-Gesellschaft bereits im Juni dieses Jahres die Überführung der vorher nur befristet eingerichteten Forschungsgruppe in ein reguläres Max-Planck-Institut beschlossen hat, vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung. Mit dem heutigen GWK-Beschluss zur Aufnahme des Instituts in die gemeinsame Bund-Länder-Finanzierung gaben die Zuständigen grünes Licht für die Gründung.

Die Planungen sehen für das neue MPI eine Aufbauphase von ca. vier Jahren bis 2012 vor. Der jährliche Betriebshaushalt wird voraussichtlich im Endausbau bei etwa 11,8 Mio. Euro liegen.


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