Nordrhein-Westfalen

Mehr Geld für Lehrbeauftragte an den Kunst- und Musikhochschulen geplant

Bei ihrem Besuch der Kölner Hochschule für Musik und Tanz kündigte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eine von der Landesregierung geplante Tariferhöhung für die Lehrbeauftragten an den Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen an.

17.12.2012 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Wir wissen um die be­sondere Bedeutung der Lehrbeauftragten für die Ausbildung der Studie­renden an den sieben Kunst- und Musikhochschulen im Land. Die Lehr­beauftragten tragen eine hohe Verantwortung für die Studierenden und sind selber hochqualifiziert", betonte Schulze. "Mit der deutlichen Erhöhung der Bezüge schaffen wir den Ausgleich für die fehlenden Tariferhöhungen in den letzten Jahren", so die Wissenschaftsministerin weiter. "Damit gehen wir bei den staatlichen Hochschulen einen ersten Schritt voran auf dem Weg für 'Gute Arbeit' an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen."

Die Erhöhung der Vergütung soll in zwei Schritten erfolgen: Rück­wirkend zum 1. Januar 2012 wird eine Gehaltsanpassung um 12,3 Pro­zent vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2013 ist eine weitere Steigerung der Vergütungssätze um 15 Prozent der bisherigen Vergütungshöhe vorgesehen. Allein an den vier Musikhochschulen des Landes arbeiten derzeit knapp 900 künstlerische Lehrbeauftragte. Ihr Beschäftigungsum­fang reicht von einer bis zu zehn Semesterwochenstunden. Ihre sozial­versicherungsrechtliche Situation ist im Bundesvergleich gut: Sie sind renten-, arbeitslosen- und gesetzlich unfallversichert, im Krankheitsfall erhalten sie eine sechsmonatige Lohnfortzahlung und unterliegen den Bestimmungen des Mutterschutzes.


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