Neues, transparentes Hochschulzulassungsrecht in Bayern – zweite Lesung

Der Entwurf eines Bayerischen Hochschulzulassungsgesetzes wurde vom Bayerischen Landtag am Mittwoch in München in zweiter Lesung behandelt.

25.04.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Goppel: "Mit dem neuen Zulassungsrecht setzen wir konsequent den mit der Hochschulreform eingeschlagenen Weg fort, die Eigenverantwortung und Flexibilität der Hochschulen zu stärken." Befürchtungen, der Stellenwert des Abiturs würde geschwächt, seien unbegründet, so der Minister.

Das neue Bayerische Hochschulzulassungsgesetz legt für die Vergabe der im örtlichen Auswahlverfahren an den Hochschulen (und nicht durch die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze) vergebenen Studienplätze folgendes Verfahren fest: 25 % der Studienplätze werden ausschließlich nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung an die besten Studienbewerber vergeben. Weitere 65 % der Studienplätze verteilt die Hochschule in einem ergänzenden Hochschulauswahlverfahren, in dessen Rahmen neben der Abiturnote, die überwiegende Bedeutung haben muss, weitere Kriterien wie Auswahltests, Auswahlgespräche, berufliche Ausbildung/Tätigkeit oder Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung Berücksichtigung finden. Die verbleibenden 10 % der Studienplätze werden nach Wartezeit vergeben. Somit ist für die Vergabe der Studienplätze in Bayern nach wie vor die Abiturnote ein besonders wichtiges Kriterium.


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