Sachsen-Anhalt

"Rallye Fernost" - westdeutsche Schüler entdecken ostdeutsche Studienorte ab 25. Mai in Sachsen-Anhalt

Im Rahmen der "Rallye Fernost" haben ab 25. Mai westdeutsche Schüler die Möglichkeit, Studienorte im Osten praxisnah und erlebnisreich kennenzulernen. Die Entdeckungstour durch die ostdeutsche Hochschullandschaft ist Teil der Kampagne "Studieren in Fernost". Die Schüler reisen innerhalb von vier Tagen in vier Teams (zu je sechs Personen) auf vier Routen zu jeweils vier Hochschulen. Dabei werden ihnen die Vorteile eines Studiums in Ostdeutschland verdeutlicht und exklusive Einblicke in die Hochschulen, die Studiengänge und deren Umfeld ermöglicht.

20.05.2010 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz lobt den Hochschulstandort Ostdeutschland und wirbt für ein Studium an den hiesigen Hochschulen. "Die Universitäten und Fachhochschulen in den neuen Bundesländern müssen sich nicht verstecken. Sie bieten ihren Studenten eine hohe Fächervielfalt, moderne technische Ausstattung, das Lernen in überschaubaren Gruppen und gute Betreuungsmöglichkeiten", so Olbertz.

Eine der vier Routen führt durch Sachsen-Anhalt. Ausgangspunkt ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (25. Mai), dann folgen die Hochschule Harz (26. Mai) und die Hochschule Magdeburg-Stendal (27. Mai), bevor die Rallye nach Potsdam weiterzieht. Dort findet am 29. Mai der Abschlusstag mit einer bunten Mischung aus Filmwokshop und Besuch des Konzerts der Bautzener Band Silbermond statt. Auf der Rallye werden die Schülerinnen und Schüler verschiedene hochschulbezogene Aufgaben lösen, Studenten und Rektoren befragen und ungewöhnliche Studiengänge kennenlernen. In Sachsen-Anhalt muss sich "Team Blau" bei einer Agrar-Olympiade (Halle), einem Sky-Shooting (Wernigerode) und dem Katastrophenkommando (Magdeburg) beweisen. Wie auch die anderen Teams wird es im Internet über seine Erlebnisse und Begegnungen berichten. Dafür erhalten alle Teams eine Videokamera, Handys und Notebooks. Die kreativsten unter ihnen werden von den Online-Usern gekürt. Am Ende der Rallye wird die beste Mannschaft ermittelt.

Für die "Rallye Fernost" konnten sich Schülerzeitungsredakteure und Nachwuchsjournalisten zwischen 16 und 21 Jahren bewerben. Aus allen Bewerbern wurden insgesamt 24 junge Menschen ausgewählt. Sie sollen mit ihren Erfahrungen aus der "Rallye Fernost" dazu beitragen, Vorurteile ihrer westdeutschen Mitschüler gegenüber einem Studium in den neuen Ländern abzubauen. Die Rallye ist Teil der Kampagne "Studieren in Fernost". Diese gehört zur bis 2012 laufenden "Hochschulinitiative Neue Bundesländer". Die Wissenschafts- und Kultusministerien wollen damit westdeutsche Schüler auf ihr Hochschulangebot aufmerksam machen. Hintergrund ist die Umsetzung des Hochschulpakts 2020. Bund und Länder haben vereinbart, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass jedem hochschulzugangsberechtigten Schulabgänger, der dies wünscht, ein qualitativ hochwertiger Studienplatz angeboten wird.


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