Spiegelranking "Wo studieren die Besten?"

Als "Beleg für die erfolgreiche Profilbildung der bayerischen Universitäten in der Lehre" hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel das am Montag veröffentlichte Ranking des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" bezeichnet. Der Spiegel untersuchte mit einer umfangreichen Online-Umfrage Werdegang und Fähigkeiten der deutschen Studierenden nach Kriterien wie Abitur-, Universitäts- und Examensnoten, Studiendauer und Alter, Stipendien, Preise und Veröffentlichungen, Sprachkenntnisse, Auslandserfahrung und Engagement außerhalb der Universität. Bei der Gesamtwertung liegen die Technische Universität München auf Platz 1, die Universität München auf Platz 4, die Universitäten Augsburg, Würzburg und Regensburg auf den Plätzen 10, 12 und 16. Als besonders erfreulich wertete Goppel, dass bei den Einzelwertungen nach Fächern gerade auch die "kleineren bayerischen Universitäten" im bundesweiten Vergleich Spitzenplätze erzielen konnten.

22.11.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

So belegt die Universität Bayreuth im Fach Biologie Platz 1. Die Universität Bamberg liegt bei der Germanistik auf Platz 1 und bei der Soziologie und Psychologie auf Platz 2; die Universität Passau kann sich in den Fächern Politologie und Jura jeweils auf Platz 2 platzieren. Goppel betonte, dass das Ergebnis der Rankings nicht nur ein "Kompliment für die bayerischen Studentinnen und Studenten sondern auch für ihre Professoren ist." Zudem zeige die Untersuchung, dass Bayern mit seinem Kurs, das Recht der Hochschulen zur Auswahl ihrer Studenten zu stärken, richtig liegt. Bayern setzt sich seit Jahren dafür ein, dass den Hochschulen das Recht eingeräumt wird, einen großen Anteil der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen selbst zu vergeben. Zudem hat Bayern als erstes Land in der Bundesrepublik die Eigenverantwortung der Hochschulen bei der Auswahl der Studierenden mit der Möglichkeit gestärkt, sog. "Eignungsfeststellungsverfahren" einzuführen.


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