Spitzencluster "Silicon Saxony" und "Solarvalley Mitteldeutschland" auf dem Weg an die Spitze
"Sachsen hat mit der Entscheidung im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes aussichtsreiche Chancen, auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologie sowie der Energietechnologie weiter an die internationale Spitze der Technologieentwicklung vorzurücken", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange nach Bekanntwerden der 12 Finalisten-Projekte im Spitzencluster-Wettbewerb. Demnach hat Sachsen mit dem Cluster-Antrag "Energy efficiency innovations from silicon saxony" (eis) sowie mit dem länderübergreifenden Projekt "Solarvalley Mitteldeutschland" die erste Wettbewerbshürde genommen. "Das ist ein erster großer Erfolg aller beteiligten Forschungs- und Wirtschaftseinrichtungen."
11.03.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusIm Spitzencluster-Antrag "eis" unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Fettweis im Verbund von TU Dresden, Dresdner Forschungsinstituten und ortsansässigen Industriepartnern wie AMD, Infineon und T-Mobile geht es um die Erforschung energieeffizienter Funk- und Speichertechnologien. Beim Antrag "Solarvalley Mitteldeutschland", den die Forschungseinrichtungen und Industriepartner der Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen gemeinsam eingereicht haben, unter sächsischer Leitung von Prof. Dr. Alexander Michaelis vom Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme, handelt es sich um ein Konzept zur Entwicklung des Großraums Dresdens zu einem international führenden Standort für innovative Energietechnik in den sächsischen Kerntechnologien Photovoltaik, Brennstoffzellen, Mikroenergietechnik, Geothermie, Wärmepumpe und Biomassenkonversion.
"Es ist richtig, dass der Spitzencluster-Wettbewerb dort anwendungsnahe Forschung weiter fördern will, wo die Länder bereits Stärken entwickelt haben", so die Ministerin. Der Wettbewerb sei eine wichtige Initiative, um die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen regional stärker zu bündeln und durch gezielte Förderung noch ungenutzte Potenziale auszuschöpfen. Die Förderung unter dem Motto "Deutschlands Spitzencluster – Mehr Innovation, mehr Wachstum, mehr Beschäftigung" solle dazu beitragen, dass Ideen und aktuelles Wissen schneller in neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen umgesetzt würden.
Insgesamt war Sachsen mit vier Bewerbungsskizzen in den Spitzencluster-Wettbewerb gestartet. Auch die beiden Projekte von Prof. Dr. Karl Leo von der TU Dresden auf dem Gebiet der organischen Halbleiter sowie von Prof. Dr. Reimund Neugebauer von der TU Chemnitz zum Thema ressourceneffiziente Produktionstechnologien für die Mobilität hätten sich auf zukunftsbestimmende Innovationen unter ressourcenschonenden und Energieeffizienz-Gesichtspunkten konzentriert. Mit insgesamt bundesweit 38 Bewerbungen in der ersten Wettbewerbsrunde sei die Konkurrenz sehr groß gewesen, so Dr. Eva-Maria Stange. Im September sollen aus den 12 Finalisten fünf Spitzencluster bestimmt werden, die mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro gefördert werden. Zwei weitere Wettbewerbsrunden sollen im Abstand von etwa einem Jahr durchgeführt werden. Insgesamt stehen im Rahmen des Spitzencluster- Wettbewerbs 600 Millionen Euro zur Verfügung.
Link:
Spitzencluster | www.spitzencluster.de
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