Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Hochschulpakt 2020 ist zu schaffen"
"Der Hochschulpakt 2020, das heißt der Erhalt von 19.940 Studienanfängerplätzen, ist zu schaffen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute anlässlich der Präsentation der Studie "Hochschulen im demografischen Wandel" der Technischen Universität Dresden. Die Umsetzung des Hochschulpakts 2020 sei aber nur dann gemeinsam mit den sächsischen Hochschulen realisierbar, wenn die dafür notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen bereitgestellt werden.
12.06.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Wenn es gelingt, gemeinsam mit den Hochschulen das demografische Tal zu überbrücken, dann bestehen gute Aussichten darauf, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Sachsen auch nach 2010 zu sichern." Wichtigstes Mittel sei dabei, den Anteil der Studienanfänger/ innen aus den alten Bundesländern von derzeit rund 1% auf 3% zu erhöhen.
"Dazu müssen wir die Attraktivität der sächsischen Hochschulen überregional sichtbar machen", sagte Ministerin Dr. Stange mit Verweis auf eine, in ihrem Haus bereits geplante, Kampagne für den Studienstandort Sachsen. "Viele junge Menschen im Westen wissen leider nicht, dass die Studien- und Lebensbedingungen in Sachsen teilweise deutlich besser sind als in ihren Heimatländern. Studiengebührenfreiheit ist dabei nicht allein aus sozialen Erwägungen notwendig, um Abiturienten die Entscheidung für ein Studium zu erleichtern. Sie ist auch zwingende Voraussetzung zur Anwerbung künftiger Fachkräfte."
Darüber hinaus müssten die Studiengänge, für deren Absolventinnen und Absolventen auf dem sächsischen Arbeitsmarkt ein besonderer Bedarf bestehe, durch besondere Angebote und eine enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft attraktiver gemacht werden. Das betreffe insbesondere die Natur- und Ingenieurwissenschaften. "Hier sind von Begünstigungen bei der Wohnheimplatzwahl bis zur Vergabe von Stipendien viele Wege denkbar", so die Ministerin.
Die komplette Studie finden Sie unter www.smwk.sachsen.de
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