Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Kinderbetreuung an Sachsens Hochschulen weiter ausbauen"

"Sachsens Hochschulen brauchen mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten mit flexiblen Öffnungszeiten", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange heute, vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung.

20.02.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Junge Mütter und Väter, die sich während des Studiums oder in der Phase der Promotion für Kinder entschieden, seien auf flexible Möglichkeiten der Kinderbetreuung angewiesen, damit sie Studium und Familie miteinander vereinbaren könnten. "Junge Menschen – vor allem Frauen – die sich verantwortungsbewusst für Kinder entscheiden, sollen sich nicht gegen ein Studium oder eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden müssen. Denn die Gesellschaft braucht beides: Gut qualifizierte Frauen und mehr Kinder", so die Staatsministerin. Darüber hinaus seien Kinderbetreuungsmöglichkeiten an den sächsischen Hochschulen ein entscheidender Standortvorteil im Wettbewerb um Studienanfängerinnen und Studienanfänger.

Derzeit verfügten Sachsens Studentenwerke über rund 300 Krippen- und Kindergartenplätze mit flexiblen Öffnungszeiten. Darüber hinaus gäbe es Kooperationen von Hochschulen und Studentenwerke mit Betreuungseinrichtungen in kommunaler und freier Trägerschaft, die ihre Plätze bevorzugt an Studierende und junge Wissenschaftler vergeben. "Wir werden gemeinsam mit den sächsischen Hochschulen und Studentenwerken Möglichkeiten prüfen, um dem wachsenden Bedarf bei der Kinderbetreuung für Studierende und Mitarbeiter der Hochschulen gerecht werden zu können."

In Sachsen haben knapp 5 000 Studentinnen und Studenten ein oder mehrere Kinder. Die Zahl der studierenden Eltern ist in Sachsen allerdings seit 1991 stetig zurückgegangen.


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