Ausbildungsoffensive

2.264 Studienplätze für Medizin-Erstsemester in Bayern

Rekord bei der Medizin-Ausbildung in Bayern: 2.264 Studienanfänger können im Wintersemester 2026/27 sowie Sommersemester 2027 ins Medizinstudium in Bayern starten. Das sind mehr Erstsemester-Studierende in der Humanmedizin als je zuvor im Freistaat.

04.09.2026 Bayern Pressemeldung vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Junge Studierende sitzen an einem Gruppentisch und unterhalten sich. © Adobe Stock Bis zum Wintersemester 2032/33 sollen in Summe 2.700 zusätzliche Medizinstudienplätze geschafft werden.

„Wir bilden so viele Ärztinnen und Ärzte aus wie noch nie. Insgesamt haben wir über 20.000 Studentinnen und Studenten der Humanmedizin an unseren bayerischen Universitäten – auch das ist ein Rekordwert. Und: Im kommenden Ausbildungsjahr schaffen wir noch einmal mehr Erstsemesterplätze, denn Ausbildung ist der beste Wirkstoff gegen drohenden Medizinermangel.“ Dies teilte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume heute in München mit.

Aufwuchs in Augsburg, Oberfranken und Niederbayern

„Durch die nächsten Jahrgänge an Bayerns jüngster medizinischer Fakultät in Augsburg sowie am Medizincampus Oberfranken und am Medizincampus Niederbayern machen wir den Freistaat fit: Mehr Ausbildungskapazitäten bedeuten mehr Ärztinnen und Ärzte in der Zukunft. Dank unserer erfolgreichen Campus-Modelle haben wir die Mediziner-Ausbildung auch in allen Regionen Bayerns verankert. Unsere Prämisse: Wir müssen medizinische Ausbildung und Versorgung in der Fläche stabilisieren“, so Blume weiter.

Ausbildungsoffensive: 2.700 Studienplätze bis 2032/33

Minister Blume betonte zudem: „Der Aufwuchs bei den Studienplätzen geht noch weiter: In Summe schaffen wir 2.700 zusätzliche Studienplätze bis zum Wintersemester 2032/33. Das stemmen wir als Freistaat Bayern komplett aus eigener Kraft. Der Aufwuchs in diesem Jahr geht vor allem auf den voranschreitenden Aufbau unserer jüngsten medizinischen Fakultät in Augsburg zurück. Hier stehen zum neuen Ausbildungsjahr 289 Studienanfängerplätze zur Verfügung. Ich würde mir wünschen, dass auch der Bund noch mehr Verantwortung für die medizinische Versorgung in der Zukunft übernimmt – und die Ausbildung bei seinen Reformen mitdenkt. Die Medizinstudienplätze finanzieren die Länder mit rund 275.000 Euro pro Studienplatz nämlich komplett aus eigener Kraft. “


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